AG Europäische Wirtschaftspolitik

Die Erfolgsgeschichte der europäischen Einigung begann nicht zufällig mit der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl und der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft. Eine solide wirtschaftliche Entwicklung schafft Wohlstand und ist eine wichtige Voraussetzung für das Bewahren von Frieden und Freiheit in Europa.

Die Volkswirtschaften Europas sind miteinander so eng verflochten, dass es eine Zukunft nur gemeinsam gibt – nicht gegeneinander. Allein werden auch die Starken schwach. Aktuell erscheint Wirtschaftspolitik in Europa noch zu unabgestimmt und wirkt meist nur als kurzfristiges finanzpolitisches Krisenmanagement. Dabei sind  die Chancen für einen weiteren historischen Schritt der Integration so groß wie nie.

In der AG Wirtschaftspolitik wollen wir wirtschaftspolitische Ansätze, Konzepte und Maßnahmen transparent machen, in den Dialog stellen, kritisch bewerten und eigene Vorstellungen entwickeln. Damit soll ein Beitrag zur Entwicklung einer europäischen Wirtschaftspolitik geleistet werden, welche nachhaltigen Wohlstand für alle Menschen in Europa schafft.

Wer sich für eine Mitarbeit in der AG Europäische Wirtschaftspolitik (AG EWP) interessiert, wendet sich bitte an die Bundesgeschäftsstelle.

Sprecher

Foto: Die Hoffotografen, Berlin

Thomas Kopsch
Geschäftsführender Gesellschafter vero projects – Kopsch Projektmanagement GmbH, Opens external link in new windowMitglied des Landesvorstandes der Europa-Union Schleswig-Holstein, Stv. Vorsitzender des Europa-Union Ortsverbandes Glinde

Dokumente

Positionen der AG Europäische Wirtschaftspolitik 2017 (Aufstockung des europäischen Fonds für strategische Investitionen, Mehr Investitionen für regionale Innovationen und Vernetzungen, Vollendung der Wirtschafts- und Währungsunion)

Ausstieg aus dem Schengen-Raum? - Wie steht es um Europas (Volks-)Wirtschaft – Workshop der AG EWP anlässlich des 61. EUD-Bundeskongresses am 16.04.2016 in Dresden

Grenzen offen halten – Schengen-Raum retten!

Zuwanderungsgewinne nutzen, Steuerungshoheit erlangen!

Aus Flüchtlingen werden Zuwanderer - Bericht zur Sitzung der AG Europäische Wirtschaftspolitik am 07.11.2015 in Berlin

Stärkung der Europäischen Realwirtschaft - Beschluss des 60. Bundeskongresses der Europa-Union Deutschland

Bericht der Sitzung der AG Europäische Wirtschaftspolitik am 25.04.2015
im Rahmen des 60. Bundeskongresses der Europa-Union in Memmingen

Positionspapier der AG Europäische Wirtschaftspolitik

Charta der AG Europäische Wirtschaftspolitik

 

 

 

 

 

 

 

Aktuelle Meldungen aus der AG Wirtschaft

Mit Wachstum aus der Eurokrise – Europa-Union fordert Mut zur Erneuerung
23.05.17

Die bestehenden EU-Instrumente für Investitionen, Innovationen und Strukturreformen müssen wirksamer werden, fordert die überparteiliche Europa-Union Deutschland. Es sei notwendig, dass der sogenannte Junckerfonds mehr echtes Wagniskapital zur Verfügung stelle. „Eine Umwidmung bereits geplanter Projekte leistet keinen Mehrwert. Die Projekte müssen zielorientiert gesteuert, zuverlässig finanziert und bürokratiearm kontrolliert werden“, erklärt Jürgen Springer, Mitglied der Arbeitsgruppe Europäische Wirtschaftspolitik.

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„Keep calm & carry on“ sagen die Briten – aber wie? – Europa-Professionell Mittagsgespräch am 20. Juli 2016
14.07.16

Wie geht es weiter mit Großbritannien nach dem Brexit-Referendum? Unter den möglichen Modellen für künftige Beziehungen des Landes zur EU wird häufig Norwegen genannt – ein Land, das außerhalb der Gemeinschaft steht und als Mitglied des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) sehr erfolgreich ist. Das Expertennetzwerk der Europa-Union Europa-Professionell lädt ein, über das Für und Wider des norwegischen Modells und die Alternativen für Großbritannien außerhalb der EU mit dem Gesandten der Königlich Norwegischen Botschaft Tobias F. Svenningsen und Dr. Jana Puglierin, Programmleiterin des Alfred von Oppenheim-Zentrums für Europäische Zukunftsfragen bei der DGAP, am 20. Juli bei einem Mittagsgespräch zu diskutieren.

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Gemeinsamer Bundesausschuss von EUD und JEF positioniert sich zur Flüchtlingspolitik
10.11.15

Die Flüchtlingskrise stand im Fokus des gemeinsamen Bundesausschusses von Europa-Union und Jungen Europäischen Föderalisten am 7. November in Berlin. Die Delegierten stellten einen Forderungskatalog auf, der eine gemeinsame europäische Asylbehörde ebenso umfasst wie die Errichtung humanitärer Zugänge und eine bessere Ausstattung der Vereinten Nationen und ihrer Unterorganisationen zur Finanzierung der Arbeit in den Flüchtlingslagern.

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Kühle Köpfe trotz Hitzerekord beim TTIP-Bürgerdialog in Leipzig
03.07.15

TTIP bewegt: Trotz hochsommerlicher Temperaturen kamen am 2. Juli viele Interessierte zum Bürgerdialog über das transatlantischen Freihandelsabkommen ins Congress Center Leipzig. Mit großem Engagement diskutierten sie ihre Ansichten und Fragen mit Befürwortern und Kritikern von TTIP. Rede und Antwort standen unter anderem die Europaabgeordneten Peter Jahr (CDU) und Ska Keller (Bündnis 90/Die Grünen), Jürgen Maier vom Bündnis TTIP Unfairhandelbar und Andreas Povel von der American Chamber of Commerce in Germany.

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Rainer Wieland: Griechenland eine Perspektive geben
05.01.15

Europapolitisch könnte das Jahr 2015 mit einem Paukenschlag beginnen. Die im Dezember gescheiterte griechische Präsidentenwahl zieht am 25. Januar eine Neuwahl des Parlaments nach sich. In den Umfragen liegt die linkspopulistische Syriza-Partei knapp vor den regierenden Konservativen. Syriza will die Sparpolitik beenden, den Austritt aus der Eurozone in Kauf nehmen. Europa-Union Präsident Rainer Wieland zeigt sich überzeugt, dass Griechenland Mitglied der Eurozone bleiben muss.

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