AG Zukunft Europas

Seit der Gründung im Jahr 1946 tritt die Europa-Union Deutschland für das Ziel eines Europäischen Bundesstaates mit einer klaren Aufgabenzuweisung sowie handlungsfähigen und demokratisch legitimierten Institutionen auf der Grundlage einer Europäischen Verfassung ein. Mit der Erweiterung der EU nach Ost- und Südosteuropa nach dem Ende des Kalten Krieges stellte sich die Frage nach der Zielbestimmung, der „Finalität“ der EU, in einer neuen Weise. Dabei wurden verstärkt die gemeinsamen Grundwerte der EU, die demokratische Legitimität ihrer Entscheidungsstrukturen und auch die Grenzen ihrer Zuständigkeit thematisiert. Nach zähem Ringen konnte am 1. Dezember 2009 der Reformvertrag von Lissabon in Kraft treten, der - wenn auch nicht so weitgehend wie der ursprüngliche Verfassungsvertrag - die EU wieder ein Stück demokratischer, bürgernäher und transparenter gemacht hat.  >> weiterlesen

Das Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon wird jedoch keineswegs der Endpunkt der europäischen Einigung sein. Die Europa-Union wird auch die kommenden Schritte des Integrationsprozesses aktiv begleiten.


Hauptaufgabe der Arbeitsgruppe ist die Begleitung des EU-Reformprozesses und in diesem Zusammenhang die Ausarbeitung von Ideen und Anregungen zur Stimulierung dieses Prozesses.

 

Bei Interesse an einer Mitarbeit können sich Mitglieder für die Mailingliste zukunft-europa(at)europa-union.de anmelden.

Aktuelle Meldungen

60 Jahre Römische Verträge: Europa-Union und JEF zeigen Flagge
22.02.17

Demonstration, Aufruf oder Marktfrühstück: Europa-Union und JEF feiern den 60. Jahrestag der Unterzeichnung der Römischen Verträge auf vielfältige Art und Weise. Wenn sich am 25. März die Europäischen Föderalisten in Rom treffen, sind viele Mitglieder von Europa-Union und JEF mit dabei. Doch auch in Berlin, Bremen, Wiesbaden und vielen anderen Städten setzt unser Verband ein Zeichen für Europa und feiert das Jubiläum der Römischen Verträge.

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Bremer Aufruf: Es ist Zeit, wieder für ein einiges Europa einzutreten!
07.02.17

Viele Menschen machen sich zunehmend Sorgen um den Zusammenhalt und die Zukunft der Europäischen Union. Zu Recht. Denn es gibt lautstarke Kräfte innerhalb und außerhalb Europas, die den europäischen Zusammenhalt zerstören wollen und einer Renationalisierung, Abschottung und Entsolidarisierung das Wort reden. Es ist Zeit, gegen diese destruktiven Kräfte unsere Stimme zu erheben, laut und vernehmlich. Die Europa-Union Bremen hat deshalb den "Bremer Aufruf" formuliert und wirbt für eine breite Unterstützung durch die Bürgerinnen und Bürger, durch Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

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Rainer Wieland nach dem Referendum: Schluss mit der Nabelschau
24.06.16

„Mit der Nabelschau muss jetzt Schluss sein“, sagte EUD-Präsident Rainer Wieland am Morgen nach dem britischen Referendum über den Austritt des Landes aus der Europäischen Union. „Europa hat über viele Monate wie das Kaninchen auf die Schlange gestarrt, Stillstand war die Folge. Jetzt muss wieder an europäischen Lösungen gearbeitet werden, aber nicht im Kleinklein irgendwelcher Detailregelungen.“

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Christian Moos: „Das Vereinte Königreich wird in Europa gebraucht“
20.06.16

„Eine EU ohne Großbritannien wäre nicht dasselbe wie die EWG vor dem britischen Beitritt. Es wäre ein neuer Zustand, eine neue europäische Ordnung mit schwer kalkulierbaren Folgen und Wirkungen“, sagt Christian Moos als Vorstandsmitglied der Europäischen Bewegung Deutschland.

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24. Europäischer Abend „Europas Zukunft – Aufbruch oder Abbruch“
21.03.16

Europa befindet sich in einer existenziellen Krise. Sowohl die aktuelle Flüchtlingssituation als auch die Diskussion über einen möglichen britischen EU-Austritt und die Nachhaltigkeit des 3. Hilfspakets für Griechenland sind die bestimmenden europäischen Themen. Kaum gelingt es noch, einen europäischen Konsens über ein gemeinsames Vorgehen zu erlangen. Steht das europäische Projekt vor dem Aus oder kann die EU womöglich sogar gestärkt aus dieser Krise hervorgehen? Diese Fragen diskutieren beim Europäischen Abend am 11. April Wolfram Eilenberger, Herfried Münkler, Viviane Reding, Gesine Schwan und Jens Spahn.

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Europa im Aufbruch – Seminarangebot am Himmelfahrtswochenende
20.03.16

Wie steht es um Europa? Diese Frage stellen sich derzeit viele und auch Wohlmeinende kommen ins Grübeln. Die Eurokrise ist zwar aus den Schlagzeilen, aber nicht wirklich verschwunden, die Flüchtlingsfrage stellt die EU nicht nur vor neue Herausforderungen, sie führt auch zu einer Aufkündigung der innereuropäischen Solidarität - und die Briten schielen zum Ausgang.

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„Die Flüchtlingskrise – Zeit für europäische Lösungen!“ Parlamentarisches Europaforum am 16. März
15.03.16

Die Flüchtlingskrise stellt eine der größten Herausforderungen dar, mit der sich die Europäische Union je konfrontiert war. Wie aber sehen europäische Lösungen konkret aus und wie können die größten Streitpunkte zwischen den Mitgliedstaaten beigelegt werden? Diese Fragen sind Thema beim Parlamentarischen Europaforum am 16. März im Deutschen Bundestag, zu der die Parlamentariergruppe der Europa-Union gemeinsam mit den Jungen Europäischen Föderalisten einlädt. Das Fishbowl-Format bietet dem Publikum viel Gelegenheit mit den Podiumsgästen direkt ins Gespräch zu kommen.

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