Dienstag, 19. Dezember 2017
Botschafter Japans bei Europa-Union
"Japan ist bei der Diskussion über Europa und seine Partner in den vergangenen Jahren etwas zu kurz gekommen. Das wollen wir ändern," sagte Peter H. Niederelz, der Vorsitzende der überparteilichen Europa-Union in Wiesbaden und Rheingau-Taunus,gestern Abend bei seiner Begrüßung seines Gastes, S.E. Takeshi Yagi, des Botschafters von Japan in Deutschland.

S.E. Takeshi Yagi und Peter H. Niederelz

Im vollbesetzten Presseclub der Landeshauptstadt Wiesbaden erläuterte der Botschafter die Beziehungen seines Landes zur EU, zu Deutschland und Rhein-Main.Ganz wichtig zur Verbesserung der Beziehungen sei das neue Freihandelsabkommen zwischen seinem Land und der EU.

Er wünsche sich aber auch noch mehr wissenschaftlichen und kulturellen Austausch. Während jährlich gut 600.000 Japaner Deutschland besuchen, kämen nur 200.000 Deutsche nach Japan. Auch könne es noch mehr Kommunalpartnerschaften geben. Derzeit seien es 60 mit Kommunen in Deutschland. Botschafter Yagi ging auch auf die Bedrohung durch Nord-Korea ein.Die EU könne hier friedenssichernd wirken, vor allem durch Appelle an China, dem einzigen Staat, auf den die Machthaber in Nord-Korea augenscheinlich derzeit hören. Peter Niederelz bedankte sch bei seinem Gast mit einem Europa-Schirm, der im Anschluß an die Veranstaltung gleich gute Dienste tat. Es regnete draußen im weihnachtlich geschmückten Wiesbaden.


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