Dienstag, 20. September 2011
Bundesausschuss begrüßt Aufruf von Europa-Professionell Hamburg zu mehr Europa
Der Bundesausschuss hat den Aufruf von Europa-Professionell Hamburg „Europa steht am Scheideweg – die Chancen der Krise nutzen!“ einstimmig begrüßt. Darin heißt es: „Um die europäische Krise zu lösen, müssen wir nationale Kompetenzen an die EU abgeben, um besser und intensiver zusammenarbeiten zu können. Europa steht vor der Wahl: Zurück in die Vielzahl unabhängiger Nationalstaaten oder gemeinsam voran in eine europäische Zukunft."

Aufruf von Europa-Professionell Hamburg: Europa steht am Scheideweg –die Chancen der Krise nutzen!

Die Präsidiumsmitglieder Lutz Hager und Otto Schmuck stellten den Delegierten den aktuellen Stand der Programmdebatte vor. Auf dem Bundeskongress am 26. und 27. November 2011 in Berlin wird das Präsidium einen Programmentwurf vorstellen, der auf den Beiträgen und Impulsen aus dem gesamten Verband basiert. Anschließend soll der Entwurf ein Jahr lang auf allen Verbandsebenen sowie auch außerhalb der Europa-Union diskutiert werden. Die feierliche Verabschiedung des neuen Grundsatzprogrammes, das sich dem Geist von Hertenstein verpflichtet fühlt, ist für den Bundeskongress 2012 in Düsseldorf vorgesehen.

In einem Impulsvortrag hob Präsidiumsmitglied Ulla Kalbfleisch-Kottsieper anschließend die Bedeutung der Unionsbürgerschaft für die EU hervor. Diese sei der Kern der Union.  Sie forderte dazu auf, darüber nachzudenken, welche Rechte wir für Unionsbürger wollen.  Das Wahlrecht für Unionsbürger sollte in Deutschland z.B. auch auf Landesebene eingeführt werden. EU-Ausländer müssten künftig stärker in politische Entscheidungsprozesse eingebunden werden. Es liege an der Europa-Union diese Themen stärker zu besetzen.

Das neue Mitgliederverwaltungssystem, welches sich zurzeit noch in einer Testphase befindet, wurde von Lutz Hager präsentiert. Er zeigte sich zuversichtlich, dass die neue Datenbank die Mitgliederverwaltung auf allen Verbandsebenen vereinfachen und verbessern wird. Spätestens im nächsten Jahr sollen alle Landesverbände mit der neuen Software arbeiten können.

Heinz-Wilhelm Schaumann stellte den Delegierten die neue Verleihungsordnung für Ehrungen der Europa-Union vor. Folgende Verleihungsstufen sieht die Neuregelung vor:
1.    Ehrenurkunde
2.    die Ehrennadel der Europa-Union in Silber
3.    die Ehrennadel der Europa-Union in Gold
4.    die Europa-Union-Medaille
5.    die Europa-Union-Medaille in Gold
6.    die Europa-Union-Medaille in Gold mit Stern


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