Dienstag, 05. Juli 2011
Europa-Union begrüßt EU-Donaustrategie
Das Präsidium der Europa-Union hat auf seiner Sitzung Anfang Juli die Schaffung einer makroregionalen "Strategie der Europäischen Union für den Donauraum“ begrüßt und will diese im Rahmen der Arbeit der Europa-Union entsprechend ihrer Möglichkeiten unterstützen. Mit der Strategie für den Donauraum, die auf einem Vorschlag der Europäischen Kommission beruht, soll für diese Region durch eine abgestimmte grenzübergreifende Zusammenarbeit ein echter Mehrwert geschaffen und der Grundstein für eine integrierte und nachhaltige Entwicklung des Raumes über die Grenzen der EU hinaus gelegt werden.

Der von der Kommission vorgesehene geografische Geltungsbereich für die Donaustrategie, der durch das Flusseinzugsgebiet bestimmt wird, bietet die bedeutende Chance, die bislang in der EU verbreitete Nord-Süd- und Ost-West-Trennung zu überwinden.

Ziel ist es, einerseits Impulse für eine koordinierte Zusammenarbeit in makroregionalspezifischen Bereichen zu geben, um deren Entwicklungspotentiale stärker zur Geltung zu bringen, andererseits sich auf Handlungsfelder zu konzentrieren, in denen ein echter Mehrwert für den Donauraum erzielt werden kann und die allein auf der Ebene der Mitgliedstaaten und Regionen nicht hinreichend geregelt werden können. Des Weiteren soll ein Orientierungsrahmen vorgegeben werden, um Synergien bei der Umsetzung bestehender EU-Politiken, Programme und Projekte zu nutzen, diese effizienter zu machen und dadurch die Potentiale des Donauraums optimal auszuschöpfen.

Den Beschluss des Präsidiums finden Sie hier.


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