Montag, 12. Februar 2018
Jahresbilanz für die Vorstände
Der Jahresschluss ist immer auch ein Grund für uns „Matadoren“ der Europäischen Einigung: Bilanz zu ziehen, uns in der Gegenwart zu verorten und die nächste Zukunft zu planen. Ich habe Ihnen heute eine komprimierte Ausgabe unseres Europakalenders in den Anhang gelegt und bitte Sie, sich ihn mit mir einmal kurz anzusehen, damit Sie besser verstehen, was Ihr Kreisverband in diesem Jahre geleistet hat.

Liebe Europäerinnen und Europäer !

 Der Jahresschluss ist immer auch ein Grund für uns „Matadoren“ der Europäischen Einigung: Bilanz zu ziehen, uns in der Gegenwart zu verorten und die nächste Zukunft zu planen. Ich habe Ihnen heute eine komprimierte Ausgabe unseres Europakalenders in den Anhang gelegt und bitte Sie, sich ihn mit mir einmal kurz anzusehen, damit Sie besser verstehen, was Ihr Kreisverband in diesem Jahre geleistet hat. 

 Heute klagen alle Vereine und Parteien über schwindendes Engagement und Überalterung. Es fällt immer schwerer, auch nur die Kernaufgaben mit Anstand zu erledigen: Die Vorsitzenden ringen um Gehör bei Politikern und Medien, die Vorstände – oft mehrfach engagierte Freiwillige - stöhnen unter ihren Ämtern und Terminen, die Mitglieder bleiben den eigenen Veranstaltungen fern und werben nicht, die Öffentlichkeit wendet sich von der echten Politik ab und allenfalls den rechten und linken Populisten zu.

 Ihre Europa-Union jammert nicht!

Wir tun unter diesen Bedingungen weiter, was geht.

Und- Sie sehen es auf den ersten Blick – es ist gar nicht so wenig, wie es auch die letzten 62 Jahre nicht nichts waren.

Aber: Es ist zu wenig, unsere gute EU im Kreis Groß-Gerau ist in der Krise.

Und nun zum Kalender: Er dient als Orientierungs- und Werbemittel wie auch als Grundlage der Verständigung über unsere Arbeit im Jahreslauf.

Ihr Kreisvorstand hat dabei 2 Aufgaben:

1. Kommunikationsstrang von den Mitgliedern und Stadtverbänden zu Landes- und Bundesverband und

2. Die Arbeit mit seinen eigenen 22 Nur-Kreis-Mitgliedern – ähnlich wie ein Stadtverband.

Ich verfüge derzeit als Kreisvorsitzender – trotz mehrfacher Kontaktaufnahme – über keinen hinreichenden Einblick in die Tätigkeit der Stadtverbände. Ich weiß aber, dass es dort nicht zum Besten steht. Gerne hätte ich im Kalender auch gerne die Aktivitäten der Stadtverbände aufgenommen, allein, niemand meldet sie mir.

So umfasst der Kalender fast durchweg nur die Tätigkeiten für die Nur-Kreis-Mitglieder (22). Die Stadtverbände Rüsselsheim (28), Raunheim (22) und seit Dezember 2016 auch Mörfelden-Walldorf (13) sowie die „Freunde der Europa-Union“ (12 Mitglieder) haben eigene Vorstände und wollen ihr eigenes Programm machen, insgesamt sind wir 97 im Kreis.

 

Ein intakter Kreisverband/Stadtverband der EU sollte mindestens leisten:

-  Wahl und Arbeit eines möglichst differenziert aufgestellten Vorstands mit     

   Geschäftsführer, Kassen-, Mitglieder- und Medienwart; regelmäßige 

    Sitzungen mit Protokollen

-  ein paar Veranstaltungen (davon je 1 am Jahresanfang und 1 in der E-Woche)

-  regelmäßige Aktionen nach außen (home-page; Presseerklärungen, Info-

    Stände etc)

 - Mitglieder- und Werbeaktionen

-  Mitarbeit an Aktionen des Kreis-,Landes- und Bundesverbandes

 

Ich habe mit den Farben gearbeitet, um die verschiedenen Arbeitsebenen

und Wichtigkeiten zu verdeutlichen:

-       Schwarz: für alles, was andre für Europa tun

-       Rot: die Ebene des Kreisverbandes Groß-Gerau

-       Grün: die europäische Bewegung

-       Blau: die große Europapolitik

Schon ein erster Blick lässt uns folgende Beobachtungen machen:

 

1. Wir sind eingebettet in ein Netz von europafreundlichen Organisationen

    (Europaministerium, Landeszentrale, Parteien (hier fehlt: die Medien), die

    manches besser und vieles genauso gut machen

2. Wir sind der einzige Verband, der permanent und strukturiert auf   

    Mitgliederbasis arbeitet (vgl. KVs und Rundmails) – „Europa der Bürger“.

    Besonders stolz sind wir auf die vielen prominenten Politiker in unseren

    Reihen und unsere permanente Aktion und Reaktion in der aktuellen

    Europa-Politik (vgl. bes die Rundschreiben, Aktionen wie Postkarten zur

    Bundestagswahl und „Abstimmung“am Hessentag).

3. Diese Arbeit wird sinnvoll verstärkt durch öffentlichkeitswirksame    

    Versammlungen und Bürgerdialoge der EUH und EUD

4. Schließlich gibt es deutschland- und europaweite Events mit großer        

    Wirkung auch für unsere Arbeit

 

Pros & Cons :

1. Unsere Vorstände sind müde (und überaltert ?)

2. Unsere Mitglieder kommen nicht zu unseren Veranstaltungen (zahlen aber)

3. unsere Veranstaltungen zum E-Tag und zum Jahresanfang sind verbesserungsfähig  

andererseits:

1. wir halten unerschütterlich Kurs auf ein „souveränes, geeintes und

    demokratisches Europa“ (Emmanuel Macron)

2. Wir hatten im Dezember 2016 einen Zuwachs von 13 jungen Leuten; um

    uns herum arbeiten die JEF-Kreisverbände Frankfurt, Darmstadt und Mainz-

    Wiesbaden

3. unsere Vernetzung mit Stadt-, Kreis- und Landespolitikern ist gut; 

  . unsere Internetpräsenz ist unterschiedlich, aber vorhanden (home-pages)

4. wir erhalten laufend gute Impulse durch die Bundesebene von EUD und JEF

    (z.B. der neue Leitfaden zur Verbandsentwicklung, vgl. www.europa-union .de.

 

Was ist zu tun?


1. tüchtige Vorstands-Mitglieder und neue Mitglieder  werben

2. Synergieeffekte zwischen Kreis und Stadtverbänden nutzen

3. zu den Vorständen brauchen wir einen Mitarbeiterkreis, der auch mal mit anpackt (Präsenz, Demos etc)

 

Ich wünsche uns eine lebendige Diskussion!

 

Übringens die letzte Kreisvorstandssitzung ( 1. KV. 2018) war Montag, den 19. Febr, 18 h, in Rüsselsheim, Rüsselsheimer Bräu, Mainstraße

 

Siegfried


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