Europäische Öffentlichkeit und Bürgerbeteiligung




©European Parliament/
Pietro Naj-Oleari

Die Europa-Union Deutschland will die Öffentlichkeit für das Thema Europa (zurück-) gewinnen und die Bürgerinnen und Bürger zu einer aktiveren Beteiligung an der europapolitischen Meinungsbildung motivieren. Dies wird nur gelingen, wenn wir die Bürger überzeugen, sich mit der europäischen Idee zu identifizieren. Die Rechte der EU-Bürger müssen gestärkt werden. Mit dem Thema Ausweitung des Wahlrechts befasst sich insbesondere die AG Bürgerrechte der Europa-Union.

Von besonderer Bedeutung ist eine neue Ausrichtung der europapolitischen Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland, welche die Bürger mit einer integrierten, modernen und zielgruppengerechten Kommunikation über Europathemen informiert. Die Bundesregierung sollte ihre europabezogene Öffentlichkeitsarbeit stärker mit der Vertretung der Europäischen Kommission, dem Informationsbüro des Europäischen Parlaments, der Europaministerkonferenz und den Vertretern der organisierten Zivilgesellschaft koordinieren und einen nationalen Europa-Kommunikationsplan zu erstellen.




Positionen


Beschlüsse:

Erweiterung des Wahlrechts für Unionsbürger auf Landes- und Bundesebene

Wahlrecht von Unionsbürgern ausweiten

Gemeinsamer gesetzlicher Europafeiertag

Europahymne spielen

Europapolitische Öffentlichkeitsarbeit neu ausrichten

Europaflagge auf Rathäuser

Europaflagge auf Reichstag

Zugang zu Förderprogrammen für die Begegnung von Menschen in Europa

Mehr Einsatz für die Europäische Einigung!

Verstärkte Förderung des bürgerschaftlichen Engagements bei der Einrichtung der Makroregionen




Aktuelle Meldungen


Leuchtfeuer für Europa – Europas Feinde, unsere Gegner

01.04.14

Die Europawahl am 25. Mai ist von ganz besonderer Bedeutung. Dies liegt nicht nur an der langanhaltenden Krise und den neuen außenpolitischen Herausforderungen, meint EUD-Generalsekretär Christian Moos. Angesichts des wachsenden Euroskeptizismus fordert er in seinem Artikel eine neue Vision für Europa. Die Europäischen Föderalisten sieht er dabei als wichtige Vermittler in die Gesellschaft, die antieuropäischen Kräften den Wind aus den Segeln nehmen können.

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„Ich wähle, wo ich wohne!“ – Auch nach dem Bremer Urteil ist die Tür zum Wahlrecht für Unionsbürger/-innen nach wie vor offen

25.03.14

Der Bremer Staatsgerichtshof des mit 654774 Einwohnern kleinsten Bundeslandes, hat am 24. März 2014 entschieden, dass den 27549 Mitbürgern aus den EU-Mitgliedstaaten auch weiterhin kein Wahlrecht bei den Wahlen zur Bremer Bürgerschaft zustehen soll. Das ist schade, sagt Ulla Kalbfleisch-Kottsieper, EUD-Präsidiumsmitglied und Sprecherin der AG Bürgerrechte. Eine europäische „Wahl-Staatsbürgerschaft“, die die seit zwanzig Jahren existierende Unionsbürgerschaft weiterentwickelt, wäre ein deutliches Zeichen des Respektes gegenüber dem durch gleiche Grundwerte und Grundrechte verbundenen europäischen Volk in seiner Vielfalt.

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20. Europäischer Abend "Europa wählen" am 17. März 2014 in Berlin

06.03.14

Die Europawahl fällt in eine Zeit, in der Europa vor existenziellen Herausforderungen steht. Staatsschuldenkrise, Freizügigkeit und europäische Außenpolitik sind nur einige der Themen, die die Debatte in allen EU-Staaten gleichermaßen prägen. Vor diesem Hintergrund diskutieren wir mit David McAllister MdL, Birgit Sippel MdEP, Ska Keller MdEP, Alexander Graf Lambsdorff MdEP und Gabriele Zimmer MdEP über ihre Vorschläge für die künftige Ausrichtung der europäischen Politik.

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Das Schweizer Referendum: Menetekel für Europa

10.02.14

Der Ausgang des Schweizer Referendums über die Freizügigkeit sei alles andere als ein isoliertes helvetisches Ereignis, sagt Rainer Wieland, Präsident der Europa-Union Deutschland. "In Anbetracht der krisenhaften Erscheinungen unserer Zeit sehnen sich viele Menschen nach einer heilen Welt. Nun ist in der Schweiz eine knappe Mehrheit den einfachen Erklärungen der Blocher-Partei erlegen." Wieland bedauert das Ergebnis dieser Abstimmung und sieht darin mehr als nur einen lokalen Vorgang.

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Europa besser kommunizieren – bloß wie? 19. Europäischer Abend

04.12.13

Wie Europapolitik und EU-Themen besser kommuniziert und vermittelt werden können, darüber diskutierten Politiker, Journalisten und Vertreter der Zivilgesellschaft beim 19. Europäischen Abend vor rund 300 Gästen Anfang Dezember in Berlin. Verschiedene Einsichten und Ideen präsentierten dbb Bundesvorsitzender Klaus Dauderstädt, Spiegel-Redakteur Markus Feldenkirchen, ZDF-Moderatorin Julia Theres Held, der Bundestagsabgeordnete Günter Krings, der Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, Thomas Krüger, die frühere Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth, UEF-Generalsekretär Christian Wenning und der Blogger Jon Worth.

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