Europäische Öffentlichkeit und Bürgerbeteiligung




©European Parliament/
Pietro Naj-Oleari

Die Europa-Union Deutschland will die Öffentlichkeit für das Thema Europa (zurück-) gewinnen und die Bürgerinnen und Bürger zu einer aktiveren Beteiligung an der europapolitischen Meinungsbildung motivieren. Dies wird nur gelingen, wenn wir die Bürger überzeugen, sich mit der europäischen Idee zu identifizieren. Die Rechte der EU-Bürger müssen gestärkt werden. Mit dem Thema Ausweitung des Wahlrechts befasst sich insbesondere die AG Bürgerrechte der Europa-Union.

Von besonderer Bedeutung ist eine neue Ausrichtung der europapolitischen Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland, welche die Bürger mit einer integrierten, modernen und zielgruppengerechten Kommunikation über Europathemen informiert. Die Bundesregierung sollte ihre europabezogene Öffentlichkeitsarbeit stärker mit der Vertretung der Europäischen Kommission, dem Informationsbüro des Europäischen Parlaments, der Europaministerkonferenz und den Vertretern der organisierten Zivilgesellschaft koordinieren und einen nationalen Europa-Kommunikationsplan zu erstellen.




Positionen


Beschlüsse:

Gemeinsamer gesetzlicher Europafeiertag

Europahymne spielen

Europapolitische Öffentlichkeitsarbeit neu ausrichten

Europaflagge auf Rathäuser

Europaflagge auf Reichstag

Zugang zu Förderprogrammen für die Begegnung von Menschen in Europa

Mehr Einsatz für die Europäische Einigung!

Verstärkte Förderung des bürgerschaftlichen Engagements bei der Einrichtung der Makroregionen




Aktuelle Meldungen


„Europäische Identität, eine Frage der Freiheit“ - von Christian Moos

18.12.15

Erleben sich die Finnen und die Portugiesen, die Niederländer und die Rumänen als gleich? Nein, das tun sie ganz sicher nicht. Aber die Bewohner des Languedoc und der Normandie haben das lange Zeit auch nicht getan und tun es wohl noch immer nicht. Flamen und Wallonen zum Beispiel wollen es nicht mehr tun, und auch Brandenburger und Rheinländer sind nicht eins. Identität kann nicht losgelöst von der Person, vom Selbst-Bewusstsein des Individuums verstanden werden. Der Mensch sucht den Unterschied, um sich selbst zu erkennen. Aber er vergleicht sich auch, weil er ein soziales Wesen ist, findet in geteilten Identitäten vor allem moralische Entlastung. Denn Freiheit ist vielen eine Zumutung.

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Sylvia-Yvonne Kaufmann: „Bedenken der Menschen müssen gehört werden“

24.09.14

EUD-Präsidiumsmitglied Sylvia-Yvonne Kaufmann MdEP appellierte im Rahmen der Verleihung der Europapreise der Europa-Union Deutschland an die Verantwortung der europäischen Entscheidungsträger, sich mit den Bedenken der Menschen auseinanderzusetzen. In diesem Zusammenhang kritisierte sie, dass die Europäische Kommission die Europäische Bürgerinitiative gegen die geplanten Freihandelsabkommen der EU mit den USA und Kanada für nicht zulässig erklärt hat.

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Überblick der Europawahlprogramme der deutschen Parteien

15.05.14

Alle, die noch nicht wissen, was Sie zur Europawahl wählen sollen, können sich mit dieser Synopse genauer informieren, um eine fundierte Wahlentscheidung zu treffen.

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Podiumsdiskussion „Europa vor der Wahl“ am 12. Mai in Berlin

13.05.14

Welchen Themen muss sich das neue Europäische Parlament nach der Wahl annehmen? Was ist 2014 anders und warum lohnt es sich überhaupt, wählen zu gehen? Diese und weitere Fragen standen im Zentrum der gestrigen Podiumsdiskussion von Deutscher Gesellschaft, Deutsch-Französischer Gesellschaft und Europa-Union Berlin.

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Findet Europa im Radio umfangreich genug statt?

05.05.14

In einem Fachartikel für das Magazin „Radio Kurier“ analysiert Uwe Bräutigam, Vorstandsmitglied des KV Leverkusen, die Radiolandschaft in Europa. Welche Sender mit ausgewiesenem Europaprofil gibt es und welche Sendungen sind konkret europäischer Berichterstattung gewidmet? Diese und andere Fragen beantwortet Bräutigam und arbeitet heraus, wo Europa im öffentlich-rechtlichen Rundfunk vorkommt.

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