Europäische Öffentlichkeit und Bürgerbeteiligung

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Die Europa-Union Deutschland will die Öffentlichkeit für das Thema Europa (zurück-) gewinnen und die Bürgerinnen und Bürger zu einer aktiveren Beteiligung an der europapolitischen Meinungsbildung motivieren. Dies wird nur gelingen, wenn wir die Bürger überzeugen, sich mit der europäischen Idee zu identifizieren. Die Rechte der EU-Bürger müssen gestärkt werden. Mit dem Thema Ausweitung des Wahlrechts befasst sich insbesondere die AG Bürgerrechte der Europa-Union.

Von besonderer Bedeutung ist eine neue Ausrichtung der europapolitischen Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland, welche die Bürger mit einer integrierten, modernen und zielgruppengerechten Kommunikation über Europathemen informiert. Die Bundesregierung sollte ihre europabezogene Öffentlichkeitsarbeit stärker mit der Vertretung der Europäischen Kommission, dem Informationsbüro des Europäischen Parlaments, der Europaministerkonferenz und den Vertretern der organisierten Zivilgesellschaft koordinieren und einen nationalen Europa-Kommunikationsplan zu erstellen.

Aktuelle Meldungen

Die Euro-WG: Ein Krisen-Theaterprojekt der Europa-Union NRW
21.11.13

Unterhaltsam, schräg und informativ – so lässt sich das schwierige Thema Euro-Krise auch jungen Menschen vermitteln, dachten sich Regisseur Thomas Nufer und Projektentwickler Dirk Schubert aus Münster. Sie schrieben ein witziges, schräges und packendes Bühnenstück mit dem Titel „Die Euro-WG – wo Geld ist, ist es schön“, das 25 Mal in Nordrhein-Westfalen zu sehen ist und von der Europa-Union NRW getragen wird.

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Partizipation in Europa - Fachgespräch in Berlin
13.11.13

Bürger und Zivilgesellschaft werden immer noch nicht genügend in die Entscheidungsfindung auf europäischer Ebene eingebunden, waren sich die Experten der Podiumsdiskussion „Mechanismen für bürgernahe EU-Politikgestaltung“ am 12. November im Europäischen Haus in Berlin einig. EUD-Generalsekretär Christian Moos erinnerte vor diesem Hintergrund an Artikel 11 EUV, der unter anderem mit der Europäischen Bürgerinitiative neue Wege zu mehr Bürgerbeteiligung eröffnen sollte. „Repräsentative und partizipative Demokratie sind jedoch kein Widerspruch“ betonte Moos und unterstrich die wichtige Rolle der Parlamente in der Umsetzung des Bürgerwillens.

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Argumente gegen Euroskepsis
31.10.13

Angst ist ein schlechter Ratgeber. Das gilt insbesondere auch an der Wahlurne. Am 25. Mai findet in Deutschland die Europawahl statt. Die Krise und die Euro-Rettung werden bestimmende Themen des Wahlgangs sein. Die europäische Einigung galt bisher in Deutschland als eine Grundfeste der bundesrepublikanischen Identität, auch des wiedervereinten Deutschlands. Im Folgenden werden euroskeptische Argumente, die in den kommenden Monaten immer wieder im öffentlichen Raum auftauchen dürften und dort auch bereits vorgetragen wurden, auf ihre Stichhaltigkeit überprüft. von Generalsekretär Christian Moos

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Aus dem Tagebuch einer Schnecke: Zur Lage der politischen Union
13.09.13

EU-Kommissionspräsident Barroso hat in seiner Rede zur Lage der Union dazu aufgerufen, Europa „spürbar“ voranzubringen. In den vergangenen fünf Jahren seit Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise im Herbst 2008 haben die Europäer die Krise zwar gemeinsam durchgestanden aber noch nicht überstanden. „Die Zeit ist reif, dass all jene, denen Europa am Herzen liegt, die Stimme erheben und sich für Europa stark machen“, erklärt Barroso und fordert die Schaffung einer politischen Union. Als einen Meilenstein auf dem Weg zu einem europäischen Bundesstaat unterstützt EUD-Generalsekretär Christian Moos diesen erneuten Vorschlag des Kommissionspräsidenten, kritisiert aber das zu zögerliche Vorgehen europäischer Entscheidungsträger und die mangelhafte Einbindung der Bürgerinnen und Bürger.

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Wahlrecht neu denken! Expertengespräch zur Unionsbürgerschaft
09.09.13

Im europäischen Jahr der Bürgerinnen und Bürger hat die Europa-Union Deutschland eine alte Forderung bekräftigt: EU-Bürger sollen auch an Wahlen zum Bundestag und zu den Landtagen teilnehmen dürfen. Unterstützt wird der Vorschlag, zumindest in Bezug auf eine Ausweitung des Landeswahlrechts, auch vom Netzwerk Europäische Bewegung Deutschland (EBD). Um die Hinter- und eventuellen Hinderungsgründe dieses Vorhabens näher zu beleuchten, hat die EBD am 5.9. ein exklusives Fachgespräch mit Experten in Berlin organisiert.

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Europa-Union beim Staatsbesuch - Tag der offenen Tür der Bundesregierung
26.08.13

Mit Europa-Glücksrad, Bodenzeitung und vielen Informationen rund um die EU waren EUD und Junge Europäische Föderalisten beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung am Wochenende im Bundespresseamt vertreten. Am 24. und 25. August stellten zahlreiche Helfer die Arbeit unseres Verbandes vor und diskutierten mit den Bürgerinnen und Bürgern über aktuelle europapolitische Themen. Auch Regierungssprecher Steffen Seibert kam vorbei und nahm an unserer Europa-Umfrage teil. Im Kanzleramt informierte EUD-Generalsekretär Moos bei einem Podiumsgespräch über die Europa-Union.

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Europa mitbeSTIMMEN - Auf dem Weg zu den Europawahlen
21.06.13

Die aktuelle Bedeutung der Europawahlen 2014 liege derzeit bei null. Alle Aufmerksamkeit richte sich auf die Bundestagswahlen im Herbst. Darüber waren sich die Experten einig, die die Europa-Union anlässlich ihrer Zwischenbilanz zur Kampagne „Europa mitbeSTIMMEN“ ins Europäische Haus Berlin eingeladen hatte. Doch ein Jahr vor den Wahlen zum Europäischen Parlament sei es keineswegs zu früh, darüber nachzudenken, wie Europa den Bürgern näher gebracht und die Wahlbeteiligung erhöht werden kann. Hierzu diskutierte die Europa-Union mit Vertretern aus Medien, Wissenschaft und Politik.

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