| Innen- und Justizpolitik |
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Flüchtlings- und Asylpolitik reformieren
Gegen Grenzkontrollen im Schengenraum
Gegen Rechtspopulismis in Europa
Stockholmer Programm (Stellungnahme des AdR)
Bundesrat lockert Residenzpflicht für Asylsuchende
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Anlässlich des gestrigen FAZ-Interviews mit dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán ruft der Präsident der Europäischen Bewegung Deutschland, Dr. Rainer Wend, zu einem neuen Rechtsstaatsregime in der EU auf. Einmischung ist Pflicht, sagt Wend, "wenn innenpolitische Maßnahmen eines Mitgliedstaates Auswirkungen auf die Gewaltenteilung und damit auf dessen Rechtstaatlichkeit haben."
» weiterlesenUngarn müsse klarstellen, dass es über wirksame, auf Gewaltenteilung beruhende Kontrollmechanismen verfüge, fordert Staatsminister Michael Georg Link, Mitglied im Vorstand der EUD-Parlamentariergruppe im Bundestag, in einem Beitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Besorgniserregend seien u.a. die Gesetzesentwürfe, die die Kompetenzen des ungarischen Verfassungsgerichtes berühren. "Auch eine Zweidrittelmehrheit ist kein Freifahrschein", erklärt Link.
» weiterlesen„Der Schengen-Besitzstand darf nicht aufgeweicht werden“, fordert Christian Moos, Generalsekretär der Europa-Union Deutschland, anlässlich des Beschlusses der EU-Innenminister, gegebenenfalls wieder Grenzkontrollen einzuführen. „Wir unterstützen deshalb die Klage des Europäischen Parlaments gegen die nationalen Regierungen vor dem Europäischen Gerichtshof“, erklärt Moos.
» weiterlesenAnlässlich des Beschlusses des Rates der EU für Inneres durch einen sogenannten "Notfall-Mechanismus" Grenzkontrollen in Europa bis zu zwei Jahre allein durch die Mitgliedstaaten möglich zu machen, zeigt sich EUD-Vizepräsidentin Eva Högl besorgt: "Die Entscheidungen über Grenzkontrollen gänzlich den Mitgliedstaaten im Alleingang zu überlassen, ist falsch und konterkariert die gemeinsame europäische Idee."
» weiterlesen„Wenn wir anfangen, uns voneinander abzuschotten, machen wir Europa kaputt“, kommentiert der Präsident der Europa-Union Deutschland, Rainer Wieland, Medienberichte über deutsch-französische Pläne zur Wiedereinführung von Grenzkontrollen. Wieland warnt eindringlich davor, die Schengen-Regeln im Sinne einer Wiedereinführung von Kontrollen an den Binnengrenzen der Union aufzuweichen. „Deutschland und Frankreich sind gemeinsam mit den BeNeLux-Ländern beim Schengen-Abkommen vorangegangen. Wenn nun ausgerechnet diese beiden Länder den Schengen-Besitzstand aushöhlen wollen, dann besteht allerdings Anlass zur Sorge.“
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