Institutionelle Fragen

©European Union, 1999

Seit ihrer Gründung setzt sich die Europa-Union Deutschland für ein föderal organisiertes Europa ein. In Zeiten globalisierter Märkte, gesteigerten Mobilitätserwartungen auf dem Arbeitsmarkt, Klimawandel, Ressourcenknappheit und der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise lassen sich die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts kaum noch nationalstaatlich bewältigen.

Es ist daher notwendig, die effiziente, am Subsidiaritätsprinzip orientierte Aufgabenteilung zwischen der EU und den Mitgliedstaaten einschließlich ihrer Länder und Regionen konsequent weiter zu führen. Die Politikbereiche, in denen eine Verlagerung von politischen Entscheidungsprozessen auf die europäische Ebene zu einem Rückgewinn politischer Handlungsfähigkeit führen würde, sollten in weiteren Integrationsschritten europäisiert werden. Dies betrifft insbesondere Tätigkeitsfelder im Bereich der Außen- und Sicherheitspolitik, der Vertretung der Staaten auf der internationalen Bühne, der Sozialpolitik sowie der inneren Sicherheit und dem Strafrecht.

Die EUD unterstützt die Reformen des Vertrags von Lissabon, die die EU handlungsfähiger, transparenter und demokratischer machen.  Wir werden uns auch in Zukunft einsetzen für eine noch weitergehende Stärkung des Europäischen Parlaments, eine Harmonisierung des Europawahlrechts und eine programmatische und strukturelle Weiterentwicklung der europäischen Parteien.

Aktuelle Meldungen

Dem Bahnstreik zum Trotz: EUD-Akademie in Neubrandenburg war ein voller Erfolg
20.10.14

Spannende Themen, gute Stimmung und eine schöne Stadt: Die EUD-Akademie am 18./19. Oktober ließ kaum einen Wunsch offen. Trotz widrigster Umstände fanden fast alle Teilnehmer den Weg nach Neubrandenburg. Dies ermöglichten auch die zahlreichen spontan eingerichteten Fahrgemeinschaften. Arbeitsgruppentreffen zu den Themen Europa-Pädagogik, Europäische Wirtschaftspolitik und Zukunft Europas standen ebenso auf dem Programm wie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und der Austausch zwischen den Landesverbänden.

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EUD-Akademie am 18./19. Oktober in Neubrandenburg
17.10.14

Die Europa-Union lädt alle Mitglieder und Aktiven von EUD und JEF ein zu einem "Akademie-Wochenende" nach Neubrandenburg, die historische Stadt der vier Tore am Tollensesee. Workshops zur Öffentlichkeitsarbeit und Mitgliederdatenbank stehen ebenso auf dem Programm wie Arbeitsgruppen zu den Themen Europa-Pädagogik, Europäische Wirtschaftspolitik und Zukunft Europas. Der Bundesverband unterstützt die Teilnehmer durch die Übernahme der Übernachtungskosten und einen Zuschuss zu den Fahrtkosten. Melden Sie sich jetzt online an!

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Elmar Brok: „Wir erleben eine demokratische Revolution in der EU“
25.09.14

„Ich glaube, in diesem Sommer und Herbst haben wir Geschichte gemacht“, sagte der Europaabgeordnete Elmar Brok im Rahmen der Verleihung der Europapreise der Europa-Union Deutschland am 23. September in Berlin.

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UEF Sommerempfang zur föderalen Zukunft Europas
05.09.14

Auf Einladung der UEF sprach am 2. September die Vorsitzende des Ausschusses für Konstitutionelle Fragen im Europäischen Parlament Danuta Hübner über die Chancen und Herausforderungen auf dem Weg zu einem föderalen Europa. Hübner lud zu einer offenen Debatte über den Föderalismus in der EU ein. Ihren Ausschuss und das Parlament als ganzes sehe sie als Schlüsselakteure in der Diskussion über die Zukunft der europäischen Integration. UEF Präsident Elmar Brok unterstrich seinerseits die Dringlichkeit weiterer Integrationsschritte im Bereich der Außen- und Sicherheitspolitik angesichts der aktuellen Krisen in den EU-Nachbarregionen.

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Die EU braucht einen starken Außenbeauftragten!
15.08.14

„Der oder die neue EU-Außenbeauftragte muss Gewicht haben“, so Europa-Union Generalsekretär Christian Moos zur Suche nach einer Nachfolge für die im Herbst aus ihrem Amt scheidende europäische Chefdiplomatin Catherine Ashton.

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Gedanken zum Sommer 14
06.08.14

"Sommer 14. Zeit des Gedenkens, Zeit nachzudenken. Was war mit Europa geschehen im August 1914? Und was geschieht mit Europa nach Jahrzehnten erfolgreicher Integration, nach Jahren der Zweifel und Selbstzweifel? 1914 begann ein unvorstellbares Gemetzel, der sinnlose Opfergang einer ganzen Generation. In Europa gingen buchstäblich die Lichter aus. Sie leuchteten erst wieder mit Schuman, Monnet, Adenauer, De Gasperi, um nur einige der Väter der Europäischen Integration zu nennen. Und 100 Jahre später? Ein neuer Ost-Westkonflikt rückt im Jahr 2014 die europäische Friedensdividende ins Bewusstsein. Aber genügt das Erreichte, das an so vielen Stellen zu erodieren droht? Wo ist das neue europäische Projekt, fragen angesichts unbewältigter und neuer Krisen und aus Anlass der Gedenktage Rainer Wieland, Präsident der Europa-Union Deutschland, und ihr Generalsekretär Christian Moos."

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Leuchtfeuer für Europa – Europas Feinde, unsere Gegner
01.04.14

Die Europawahl am 25. Mai ist von ganz besonderer Bedeutung. Dies liegt nicht nur an der langanhaltenden Krise und den neuen außenpolitischen Herausforderungen, meint EUD-Generalsekretär Christian Moos. Angesichts des wachsenden Euroskeptizismus fordert er in seinem Artikel eine neue Vision für Europa. Die Europäischen Föderalisten sieht er dabei als wichtige Vermittler in die Gesellschaft, die antieuropäischen Kräften den Wind aus den Segeln nehmen können.

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