Soziales Europa

©European Union, 2010

Das Thema „soziales Europa“ ist ein Bereich, der auch innerhalb der Europa-Union an Bedeutung gewinnt und künftig eine Intensivierung der Aktivitäten erfordert.

 

EUD-Sprecherin Dr. Eva Högl MdB setzt sich für eine Stärkung der sozialen Dimension Europas ein. Sie fordert, dass Europa sich den Themen Beschäftigung, soziale Sicherheit, Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung sowie Gleichstellung von Frauen und Männern engagiert widmen muss. In der Wirtschafts- und Finanzkrise ist es wichtig, deutlich zu machen, dass Europa nicht nur eine Wirtschaftsunion, sondern auch ein sozialer Zusammenschluss ist.

Geplante Zielvorgaben der Europa-Union in diesem Bereich beziehen sich auf eine deutlichere Betonung des „sozialen Europas“ in der Strategie „Europa 2020“ sowie sozialpolitische Forderungen wie beispielsweise die Einführung von Mindestlöhnen in allen EU-Mitgliedstaaten, die Neufassung der Arbeitszeitrichtlinie oder die Weiterentwicklung der Antidiskriminierungsrichtlinien.

Aktuelle Meldungen

Aufruf zu Hilfsaktionen für Flüchtlinge
04.12.14

Europa-Union Generalsekretär Christian Moos ruft die Mitglieder der Europa-Union dazu auf, sich an Spenden- und Hilfsaktionen für Flüchtlinge zu beteiligen. „Es gibt in den allermeisten Kommunen gute Initiativen, denen wir uns anschließen können und wo bereits viele unserer Mitglieder helfen.“ Hier gebe es viel Potential nicht nur für die Hilfe Einzelner sondern auch für Kooperationen ganzer Kreis- und Ortsverbände.

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Europa-Union fordert solidarischere Instrumente zur Krisenbewältigung
16.11.14

Beschluss des Bundesausschusses am 15.11.2014 – Beim Thema Krisenbewältigung fordert die Europa-Union, den Stabilitätskurs beizubehalten, dabei aber zugleich den sozialen Zusammenhalt der Europäischen Union zu stärken. Um dies zu erreichen, schlägt der Beschluss konkrete Maßnahmen vor. So sollten mit Blick auf die Schaffung und den Erhalt von Arbeitsplätzen Mittel bestehender EU-Fonds verstärkt zur Förderung von Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung sowie allgemein zur Krisenbewältigung eingesetzt werden.

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"Europa kommunizieren" beim Europäischen Abend am 02. Dezember in Berlin
22.11.13

Vor dem Hintergrund der aktuellen Krise und wachsender Euroskepsis diskutieren wir am 2. Dezember im dbb forum in Berlin u.a. mit der ehemaligen Bundestagspräsidentin Prof. Dr. Rita Süssmuth und dem Journalisten Markus Feldenkirchen darüber, wie Europa seinen Bürgerinnen und Bürgern besser vermittelt werden kann. Um die eigenen Mitbestimmungsrechte nutzen zu können, ist es wichtig zu verstehen, wie Entscheidungen in Europa zustande kommen und welche Mitwirkungsmöglichkeiten es gibt. Nicht zuletzt mit Blick auf die Europawahlen im kommenden Jahr gilt es, verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen.

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Junge Europäische Föderalisten wollen EU-Arbeitslosenversicherung
12.06.13

Eine EU-Arbeitslosenversicherung würde die Krise abmildern, langfristig die Eurozone stabilisieren und der EU ein soziales Gesicht geben – zu diesem Schluss kamen die Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) auf ihrem Bundesausschuss am Wochenende in Königswinter. Der Jugendverband der Europa-Union sprach sich für diese sozialpolitische Maßnahme aus, um der grassierenden Arbeitslosigkeit in Europa entgegen zu treten.

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Europa mitbestimmen in der Krise – Europäischer Abend mit Bundestagspräsident Lammert
04.06.13

Die Europäische Union habe zweifelsohne ein Demokratiedefizit, stellte Bundestagspräsident Norbert Lammert in seiner Rede beim 18. Europäischen Abend klar. Dennoch gebe es „keine internationale Organisation, die eine höhere demokratische Legitimation aufweist als die EU“, erklärte der Spitzenpolitiker vor 300 europapolitisch interessierten Gästen in Berlin.

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EUD-Vizepräsidentin Högl fordert verstärkte Debatte über das soziale Europa
05.04.13

„Demokratische Mitgestaltung und soziale Sicherheit“. So ist ein aktuelles Gutachten der sozialwissenschaftlichen Forschungsinitiative NRW in Europa überschrieben, das eine Politische Union für Europa skizziert. Die Vize-Präsidentin der Europa-Union Deutschland (EUD), die Bundestagsabgeordnete Eva Högl, begrüßt das von der nordrhein-westfälischen Landesregierung in Auftrag gegebene Gutachten und möchte eine verstärkte Debatte in der überparteilichen Europa-Union über die soziale Dimension Europas führen.

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EUD-Generalsekretär Moos: Nein zur Enteignung von Kleinsparern!
18.03.13

„Die Umgehung des europäischen Einlagenschutzes ist ein Fehler“, sagt EUD-Generalsekretär Christian Moos angesichts der Entscheidung bezüglich Zyperns. „Die Europa-Union Deutschland setzt sich für ein Europa der Bürgerinnen und Bürger ein. Wenn das mehr sein soll als eine hohle Phrase, kann das nur bedeuten, dass Europa das Vertrauen der Menschen genießen muss. Wenn nun zypriotische Kleinanleger durch eine fiskalpolitische Nacht-und-Nebelaktion teilenteignet werden, zerstört das dieses Vertrauen“, erklärt Moos.

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