Wirtschafts- und Finanzpolitik

©M. Hine

Die europäische Wirtschafts- und Finanzpolitik steht im Zuge der Wirtschaftskrise vor gewaltigen Herausforderungen. Die nationalen Regierungen sind angesichts der hohen Vernetzung des internationalen Wirtschafts- und Finanzsystems alleine nicht in der Lage, die Probleme zu lösen. Deshalb kommt der Europäischen Union eine zentrale Rolle bei der Überwindung der Krise zu.

Die EUD fordert vor diesem Hintergrund eine massive Verstärkung der europäischen Integration bei der Wirtschafts- und Finanzpolitik.

Ziel einer solchen Europäisierung muss eine schärfere und umfassendere europäische Regulierung und Aufsicht der Banken eine wirksame Kontrolle der nationalen Haushaltsdefizite und ein effizenter Schutz der Verbraucher sein.

Ein weiterer Fokus der EUD ist die Strategie „Europa 2020“, die Entwicklungslinien für das Wirtschafts- und Sozialmodell der EU in den nächsten zehn Jahren setzen will. Die EUD wird diese Strategie mit ihrer Arbeitsgruppe Europa 2020 kritisch und konstruktiv begleiten. >>weiterlesen

Aktuelle Meldungen

Wie kommt Europa an Chinas Seltene Erden? Reinhard Bütikofer zum EU-China Gipfel
05.10.10

Wie kommt Europa an Chinas Seltene Erden? Um was geht es? Seltene Erden? Geht es noch abseitiger? Ein Kommentar von Reinhard Bütikofer, EUD-Präsidiumssprecher für die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik, anlässlich des EU-China Gipfels.

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„Europäisches Semester“ soll Wirtschafts- und Finanzpolitik in der EU besser koordinieren
17.09.10

Die EU-Staats- und Regierungschefs haben grünes Licht für eine deutlich verstärkte Koordinierung der europäischen Wirtschafts- und Finanzpolitik gegeben. Damit zogen sie weitreichende Konsequenzen aus der Wirtschafts- und Finanzkrise in den vergangenen zwei Jahren.

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Europa-Professionell "talk" mit Dr. Frank Hoffmeister
07.07.10

Dr. Frank Hoffmeister, stellvertretender Kabinettschef des EU-Handelskommissars Karel De Gucht, war am 07.07.2010 zu Gast bei der Berliner-Hauptstadtgruppe der Europa-Union, Europa-Professionell.

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Europäischer Rat verabschiedet EU-Strategie "Europa 2020" - eine kritische Bewertung
17.06.10

Heute hat der Europäische Rat die EU-Strategie „Europa 2020“ verabschiedet und möchte damit den Weg für „intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum“ in der Europäischen Union ebnen. Die Agenda für Wachstum und Beschäftigung soll die größtenteils gescheiterte Lissabon-Strategie ersetzen und eine „Vision der europäischen sozialen Marktwirtschaft des 21. Jahrhunderts“, so Kommissionspräsident Barroso, formulieren.

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Europäischer Abend: Ein neuer Aufbruch in schwieriger Zeit? Die Strategie Europa 2020 und der europäische Arbeitsmarkt
10.06.10

Die EU-Strategie Europa 2020 hat es derzeit nicht leicht, beachtet zu werden. Die im Februar von Kommissionspräsident Barroso vorgestellte "Strategie für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum" steht im Schatten der Finanz- und Eurokrise und findet wenig Aufmerksamkeit. Von Kritikern wird sie als "Schönwetterprogramm" und wenig gelungene Fortsetzung der Lissabon-Strategie abgetan.

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Pressemitteilung: Europa-Union begrüßt finanzielle Unterstützung für Griechenland
24.04.10

Die Europa-Union Deutschland begrüßt die Unterstützung der Bundesregierung für Griechenland. „Wir müssen ein gemeinsames starkes Signal der Solidarität setzen. Die damit verknüpfte Forderung an die griechische Regierung nach nachhaltigen Reformen ist eine berechtigte Voraussetzung für diese Hilfe,“ so der Präsident der Europa-Union Deutschland, Peter Altmaier, auf der heutigen Sitzung des Präsidiums in Berlin.

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Ulrike Guérot fordert Stütze für den Euro
22.04.10

Europa-Professionell Vorstandsmitglied Ulrike Guérot fordert in der Süddeutschen Zeitung eine Stütze für den Euro: "Unter den Ländern der Eurozone braut sich Ungemach zusammen. Wie beim Vulkanausbruch auf Island, so ist beim politischen Ascheregen nach dem griechischen Finanzdebakel noch kein Ende abzusehen. Die Einigung auf unmittelbare Hilfen für Griechenland hat einen Scheinfrieden erzeugt. Langfristig aber ist kein Problem gelöst. Die Währungsunion braucht zusätzliche politische Klammern, wenn sie nicht unter dem Druck der Ereignisse, vor allem in den Mittelmeerstaaten gesprengt, werden soll." [weiter zum vollständigen Beitrag]

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