Europa-Professionell - Hauptstadtgruppe der Europa-Union

Europa-Professionell ist ein Netzwerk, das Raum für persönliche Begegnung, Informationsaustausch und Debatten zu europäischen Themen bietet und sich proaktiv in politische Diskussionen einbringt. Es wendet sich bundesweit an überzeugte Europäerinnen und Europäer, die sich beruflich mit europäischen Themen befassen und Mitglied der Europa-Union Deutschland sind oder es werden wollen. Die Berliner Hauptstadtgruppe organisiert regelmäßig fachöffentliche sowie exklusive Treffen und Hintergrundgespräche.

Wir arbeiten interdisziplinär und unabhängig mit dem Ziel, den Diskurs zu europapolitischen Themen in Deutschland und in der Europäischen Union konstruktiv kritisch zu begleiten. Wir verstehen uns dabei als Brücke zwischen der Politik der Europäischen Union und ihrer Wahrnehmung und Umsetzung in Deutschland. Durch den stetigen Dialog mit Politik, Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Medien und Öffentlichkeit wollen wir dazu beitragen, Transparenz und ein aufgeklärtes Bewusstsein für europäische Politik zu schaffen.

Werden auch Sie Mitglied von Europa-Professionell.


17. März 2016: Mitgliederversammlung mit Vorstandswahlen (Einladung)

Sprecher

Dr. Gabriela Schneider, Europareferentin beim Kommissariat der Deutschen Bischöfe

 

Sebastian Gröning-von Thüna, Leiter Fachbereich EU-Angelegenheiten bei Landesvertretung Nordrhein-Westfalens beim Bund

Die Sprecher erreichen Sie per E-Mail an sprecher-europa-professionell(at)europa-union.de

Aktuelle Meldungen

Tailor-made statt von der Stange: ein Brexit nach dem Modell Norwegen ist unwahrscheinlich
21.07.16

Passend zum Antrittsbesuch der neuen britischen Premierministerin Theresa May in Berlin diskutierte Europa-Professionell am 20. Juli über mögliche Modelle für das zukünftige Verhältnis des Vereinigten Königreichs zur EU. Gastgeber des Mittagsgesprächs war der Gesandte der Königlich Norwegischen Botschaft Tobias F. Svenningsen, der neben interessanten Einblicken in die Zusammenarbeit Norwegens mit der EU auch Schritte skizzierte, die im Falle eines Beitritts Großbritanniens zum EWR vollzogen werden müssten.

» weiterlesen
„Keep calm & carry on“ sagen die Briten – aber wie? – Europa-Professionell Mittagsgespräch am 20. Juli 2016
14.07.16

Wie geht es weiter mit Großbritannien nach dem Brexit-Referendum? Unter den möglichen Modellen für künftige Beziehungen des Landes zur EU wird häufig Norwegen genannt – ein Land, das außerhalb der Gemeinschaft steht und als Mitglied des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) sehr erfolgreich ist. Das Expertennetzwerk der Europa-Union Europa-Professionell lädt ein, über das Für und Wider des norwegischen Modells und die Alternativen für Großbritannien außerhalb der EU mit dem Gesandten der Königlich Norwegischen Botschaft Tobias F. Svenningsen und Dr. Jana Puglierin, Programmleiterin des Alfred von Oppenheim-Zentrums für Europäische Zukunftsfragen bei der DGAP, am 20. Juli bei einem Mittagsgespräch zu diskutieren.

» weiterlesen
Gelungener Auftakt: „Europa unter drei – Parlamentarier im Gespräch“ mit Heribert Hirte MdB
02.06.16

Ein Hintergrundgespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Heribert Hirte über das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP und die internationale Schiedsgerichtsbarkeit eröffnete die neue exklusive Reihe, die die Europa-Union gemeinsam mit ihrer Parlamentariergruppe und der Hauptstadtgruppe Europa-Professionell veranstaltet.

» weiterlesen
Europa-Lilie 2016: Böhmermann und Heufer-Umlauf, UNO-Flüchtlingshilfe und Rechercheverbund nominiert – Europapreis-Abstimmung in vier Kategorien eröffnet
23.05.16

Die Abstimmung läuft: Wer gewinnt die Europapreise 2016? Jedes Jahr werden herausragende europapolitische Leistungen in Deutschland mit der Europa-Lilie prämiert. 2015 sicherte sich das PEN-Zentrum die Auszeichnung. Unter den am 23. Mai bekanntgegebenen Nominierten befinden sich würdige Nachfolger. Nominiert sind Jan Böhmermann und Klaas Heufer-Umlauf für ihr außergewöhnliches Plädoyer für die Unterstützung Griechenlands in der Schuldenkrise, das die Oberflächlichkeit der in Deutschland geführten Diskussion aufs Korn und die europäische Idee in den Fokus nahm. Die UNO-Flüchtlingshilfe wird für ihre wichtige Arbeit in der Flüchtlingskrise nominiert und der gemeinsame Rechercheverbund von Süddeutscher Zeitung, NDR und WDR für seine unter dem Stichwort „Luxemburg Leaks“ bekannt gewordenen Enthüllungen.

» weiterlesen