Europa-Professionell - Hauptstadtgruppe der Europa-Union



Europa-Professionell richtet sich speziell an Mitglieder der Europa-Union, welche sich in Berlin beruflich mit europäischen Themen befassen. Die Gruppe spricht Personen aus allen Berufsfeldern an, die sich professionell mit Europa und der Europäischen Union beschäftigen.

Europa-Professionell wendet sich an überzeugte Europäer, die den Europagedanken verinnerlicht haben und sich für die europäische Integration stark machen. Als begeisterte Europäer stehen die Mitglieder zu den europäischen Werten und setzen sich für deren Durchsetzung und Bewahrung ein. >> weiterlesen

 

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Sprecher




Katharina Erdmenger, Referatsleiterin im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung



Olaf Reus, Director Public Affairs & Government Relations bei HUAWEI TECHNOLOGIES 


Die Sprecher erreichen Sie per E-Mail an sprecher-europa-professionell(at)europa-union.de




weitere Mitglieder des Vorstands




Aktuelle Meldungen


Europa-Professionell net: Edgar Lenski über die Koordinierung von Vertragsverletzungsverfahren in der Regierung
08.10.09

Zu Gast der ersten Veranstaltung des von Silke Albin betreuten Veranstaltungsformats net war Edgar Lenski aus der Europaabteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, der den Mitgliedern von Europa-Professionell einen ausgührlichen Überblick über die Koordinierung von Vertragsverletzungsverfahren in der Bundesregierung geben konnte

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Nach dem Ja der Iren zum Lissabon-Vertrag - Wuermeling: „Tschechien trägt jetzt enorme Verantwortung“
07.10.09

Im zweiten Anlauf haben die Iren dem neuen EU-Vertrag zugestimmt. Der Lissabon-Vertrag kann nach dem eindeutigen Ausgang des Referendums vom vergangenen Freitag auch von der irischen Republik ratifiziert werden. Joachim Wuermeling, Sprecher der Hauptstadtgruppe Europa-Professionell der Europa-Union Deutschland, zeigte sich am Rande der Feiern zum Tag der deutschen Einheit hoch erfreut über das Ergebnis.

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Pressemitteilung: Lissabon-Urteil und Begleitgesetze: Europa-Professionell warnt Bundesregierung vor „Schere im Kopf“
09.09.09

Am Dienstagabend forderten 70 Mitglieder der Europa Union Deutschland, alle politischen Institutionen müssten dafür Sorge tragen, die deutsche Handlungsfähigkeit in Europa zu wahren. Unmittelbar davor hatte der Bundestag die Begleitgesetze zum Lissabon-Vertrag verabschiedet. Joachim Wuermeling, einer der Sprecher von Europa-Professionell, Hauptstadtgruppe der Europa-Union Deutschland, sieht die Bundesrepublik nach dem Urteil geschwächt. Die Bundesregierung habe künftig „eine Schere im Kopf“, müsse jede Initiative, jede europapolitische Entscheidung auf mögliche innenpolitische Hürden prüfen. Die Arbeit ende nicht mit den Begleitgesetzen. Der Vorsitzende des EU-Ausschusses im Bundesrat, Baden-Württembergs Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Wolfgang Reinhart, bezeichnete die Verabschiedung der Begleitgesetze als „Husarenritt“.


Die Hauptstadtgruppe der Europa-Union Deutschland, ein Netzwerk proeuropäischer EU-Profis aus Politik und Verbänden, hatte zum Gespräch über die Folgen des Lissabon-Urteils und der Begleitge-setze eingeladen. Prominente Redner waren der gastgebende Minister Reinhart, der Vorsitzende des Bundestagsausschusses für EU Angelegenheiten, Gunther Krichbaum, der Völkerrechtler Professor Franz Mayer und Staatssekretär a.D. Joachim Wuermeling. Silke Kaul, Sprecherin der Haupt-stadtgruppe, eröffnete die Debatte mit der Forderung, die Folgen für Europa seien nun politisch zu betrachten, nicht mehr nur juristisch. Franz Mayer, der das Verfahren in Karlsruhe als Sachverstän-diger des Bundestages begleitet hatte, sagte zur Kritik des Bundesverfassungsgerichts am europä-ischen Demokratiedefizit: „Das Europäische Parlament wird demontiert“. Zudem sieht er die europä-ische Rechtseinheit in Gefahr, weil Karlsruhe die Letztentscheidungskompetenz europäischen Rechts nicht nur für die Identitätskontrolle, sondern auch für die Kompetenzkontrolle für sich bean- sprucht. Darin könnten es andere Verfassungsgerichte in der EU nachahmen. Das europäische Alltagsgeschäft werde zwar nicht beeinträchtigt. Schwierigkeiten für die deutsche Position in Brüssel erwartet Mayer jedoch bei unterschiedlichen Bundestags- und Bundesratsmehrheiten. Joachim Wuermeling forderte: „Die neue Bundesregierung wird erklären müssen, wie die deutsche Europapolitik demokratischer und transparenter werden soll.“ Die Bundesregierung müsse die über-geordneten, europäischen Interessen Deutschlands definieren. Auch Gunther Krichbaum übte vor-sichtige Kritik am Bundesverfassungsgericht, das sehr auf verbindliche Kontrollrechte fokussiere. Der Bundestag habe sich durchaus seit dem Maastricht-Urteil von 1993 in seiner Integrationsverantwortung weiter entwickelt. So gebe es inzwischen ein Brüsseler Büro, der EU-Ausschuss berate regelmäßig mit EU-Abgeordneten. Wolfgang Reinhart hält die Befürchtung einer eingeschränkten deutschen Handlungsfähigkeit in Europa für unbegründet. Mayer plädierte dafür, dass auch das Bundes-verfassungsgericht in der Auslegung europäischen Rechts enger mit dem Europäischen Gerichtshof zusammenarbeiten solle. „Damit bricht es sich keinen Zacken aus der Krone“, so Mayer. Schließlich machten das auch andere nationale Verfassungsgerichte in Europa. Sogar das britische Oberhaus, das es gefühlt seit Jahrtausenden gebe, verfahre auf diese Weise.


 

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Ein kleiner Preis für ein ganz großes Gut - Garantieerklärung für Irland soll Weg frei machen für Lissabon-Vertrag
17.06.09

Als „kleinen Preis für ein ganz großes Gut“ bezeichnen Dr. Joachim Wuermeling und Silke Kaul, die Sprecher von „Europa-Professionell – Hauptstadtgruppe der Europa-Union Deutschland“, die Garantieerklärung, die Irland für die Zustimmung zum Lissabon-Vertrag vom Europäischen Rat erwartet. Der als geheim eingestufte Entwurf soll auf der morgigen Sitzung des Europäischen Rates in Brüssel verhandelt werden, ist aber bereits Thema in der irischen Presse.

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