Europa-Union Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag

v.l.: Staatssekretär Dr. Günter Krings MdB, Manuel Sarrazin MdB, Norbert Spinrath MdB und Josip Juratovic. © Oliver Lang

Die Europa-Union Parlamentariergruppe im 19. Deutschen Bundestag setzt sich zusammen aus den derzeit 158 Abgeordneten, die zugleich Mitglied der Europa-Union Deutschland sind.

 

Die Parlamentariergruppe wird nach der Konstituierung des Bundestages einen neuen Vorstand wählen. Vorsitzender der Gruppe in der 18. Wahlperiode war Manuel Sarrazin (Bündnis 90/ Die Grünen). Seine Stellvertreter waren die Abgeordneten Florian Hahn (CSU), Josip Juratovic (SPD), Staatssekretär Dr. Günter Krings (CDU) und Norbert Spinrath (SPD).

 

Die Parlamentariergruppe veranstaltet das das Debattenforum Speakers' Corner, Hintergrundgespräche mit den Außenministern der Mitgliedstaaten, die die EU-Ratspräsidentschaft innehaben, sowie gemeinsam mit den Jungen Europäischen Föderalisten das Parlamentarische Europaforum (PEF). Die Veranstaltungen finden üblicherweise in den Räumlichkeiten des Deutschen Bundestages statt und stehen Abgeordneten und Vertretern von Bundesregierung, Ländern, Wissenschaft sowie der interessierten Fachöffentlichkeit offen.

Unsere Abgeordneten

In alphabetischer Reihenfolge (19. Wahlperiode)

Nach Bundesländern (19. Wahlperiode)

 

Mitglieder der EUD-Parlamentariergruppe der 18. Wahlperiode in alphabetischer Reihenfolge und nach Bundesland geordnet.


Aktuelle Meldungen

Buchvorstellung "Vom Ostblock zur EU – Systemtransformationen 1990-2012 im Vergleich" im Bundestag
23.05.14

Mit dem Zitat des polnischen Dichters Czesław Miłosz „jeder sollte dem intellektuellen Zweifel und dem Prinzip Hoffnung gleichermaßen verpflichtet sein“, zog Staatsminister Michael Roth eine generell positive Bilanz des EU-Erweiterungsprozesses. Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der EU-Osterweiterung lud die Parlamentariergruppe der Europa-Union Deutschland am 21. Mai zur Buchvorstellung „Vom Ostblock zur EU – Systemtransformationen 1990-2012 im Vergleich“ in den Deutschen Bundestag ein. Die Herausgeber des Buches präsentierten ihre Ergebnisse und stellten die positive Rolle der EU im Transformationsprozess heraus. Etwa 80 Gäste, darunter auch Diplomaten aus den neuen Mitgliedstaaten, folgten der Einladung und diskutierten im Anschluss die Bilanz der EU-Osterweiterung.

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Neukonstituierung der Europa-Union Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag
09.04.14

Auch im 18. Deutschen Bundestag wird die Europa-Union Deutschland wieder mit einer eigenen Parlamentariergruppe vertreten sein. Am gestrigen Abend trafen sich die Mitglieder zur Wahl des neuen Vorstandes, der die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre fortführen soll. Zum Vorsitzenden wurde erneut Manuel Sarrazin MdB (Bündnis90/DieGrünen) gewählt. Seine Stellvertreter sind die Parlamentarier Florian Hahn (CSU), Josip Juratovic (SPD), Staatssekretär Dr. Günter Krings (CDU) und Norbert Spinrath (SPD). Derzeit umfasst die interfraktionelle Parlamentariergruppe 160 Bundestagsabgeordnete.

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Nach der Wahl: Blick nach vorn für Europa
25.09.13

Nach der Bundestagswahl richtet EUD-Präsident Rainer Wieland den Blick nach vorn: „Die Regierungsbildung wird Zeit brauchen; das muss aber kein Nachteil sein. Sorgfalt geht angesichts der vor uns liegenden Aufgaben vor Eile.“ Denn gerade mit Blick auf Europa brauche Deutschland eine handlungsfähige Regierung. „Es stehen wichtige europapolitische Entscheidungen an, für die es stabile Mehrheiten braucht.“ Demokratische Parteien müssten untereinander koalitionsfähig sein. Wieland erwartet von der neuen Bundesregierung auch wichtige Signale für die Europawahl.

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Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl: Wohin steuert die deutsche Europapolitik?
05.09.13

Die Bundestagswahlen am 22. September sind richtungsweisend für ganz Europa. In der Krise ist Deutschland unbestritten eine Führungsrolle zugefallen und im Herbst werden wichtige europapolitische Entscheidungen erwartet, die der neue Bundestag mitbestimmen wird. Doch wie wollen die dort vertreten Parteien Europa voranbringen und die EU weiterentwickeln? Welche Vorstellungen haben sie zur „Verwirklichung eines vereinten Europas“, wie es im Grundgesetz heißt? Um Antworten auf diese wichtigen Fragen zur Zukunft Europas zu erhalten, haben Europa-Union Deutschland und ihr Jugendverband, die Jungen Europäischen Föderalisten, Wahlprüfsteine ausgearbeitet und die europapolitischen Positionen von CDU/CSU, SPD, FDP, LINKEN, Grünen und Piraten ermittelt.

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Auf dem Weg zum europäischen Bundesstaat
21.08.13

In einem Gastbeitrag für die Zeitschrift Cicero spricht sich Staatsminister Michael Link für eine Vertiefung, Erweiterung und Vereinfachung der Europäischen Union aus. Die Währungsunion sollte um eine echte Wirtschaftsunion flankiert werden, so Link, der auch Mitglied im Vorstand der EUD Parlamentariergruppe im Bundestag ist. Die aktuelle Krise müsse als Weckruf und Chance begriffen werden, die EU insgesamt besser aufzustellen. Am Ende könne dann ein europäischer Bundesstaat stehen.

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Willkommen in der Europäischen Union, Kroatien!
28.06.13

Am 1. Juli tritt Kroatien als 28. Mitgliedstaat der Europäischen Union bei. Die Europa-Union Parlamentariergruppen im Europäischen Parlament und Bundestag begrüßen die Erweiterung der Union: "Der erfolgreiche Beitritt Kroatiens zeigt, dass die Europäische Union die richtigen Lehren aus den bisherigen Beitrittsprozessen gezogen hat. Der Prozess hat Kroatien zwar viele Anstrengungen und viel Geduld abverlangt, er hat aber auch erreicht, dass Kroatien die notwendigen Reformen erfolgreich durchgeführt und sich zu einem modernen europäischen Land entwickelt hat."

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Bundestagswahlen im Zeichen Europas – EUD & JEF erfragen europäisches Profil der Kandidaten
18.06.13

Mehrere tausend Kandidatinnen und Kandidaten wollen im Herbst in den Bundestag einziehen. Doch nur rund 600 von Ihnen werden am 22. September tatsächlich gewählt. Zwar werden die Bundestagswahlen noch immer in erster Linie als nationales Ereignis wahrgenommen. Allerdings haben sie mehr denn je Auswirkungen auf ganz Europa. Umso wichtiger ist es, dass die neu gewählten Abgeordneten nicht nur über europapolitischen Sachverstand verfügen, sondern darüber hinaus auch für eine Vertiefung der EU eintreten und das europäische Projekt weiterentwickeln wollen. Um die Wählerinnen und Wähler über die europapolitischen Positionen der Kandidaten und Parteien zu informieren, haben Europa-Union und Junge Europäische Föderalisten Wahlprüfsteine entwickelt.

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