Daniel Matteo wird neuer Bundesvorsitzender der Jungen Europäischen Föderalisten

Die Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) haben einen neuen Bundesvorstand. Am Wochenende wählten die Delegierten in Saarbrücken Daniel Matteo zum neuen Vorsitzenden. Er folgt auf Lars Becker, der seit Oktober 2010 das Amt führte und nicht wieder antrat. Außerdem verabschiedeten die Delegierten ein neues Grundsatzprogramm.

Neuer Vorsitzender der JEF Deutschland: Daniel Matteo

Neue Schatzmeisterin ist Lisa Ditlmann, stellvertretende Vorsitzende sind Manja Jacob, Linn Selle, Martin Renner und Vincent Venus. Zu Beisitzer wurden Inga Wachsmann, Katharina Borngässer, Federica Muggironi, Markus Breitweg und Fabian Haun gewählt.

Der Bundesvorstand der JEF-Deutschland arbeitet ehrenamtlich. Er wird alle zwei Jahre auf dem Bundeskongress gewählt. Die Mitglieder repräsentieren den Verband nach außen, koordinieren ihn, führen Bundesprojekte durch und geben das Mitgliedermagazin heraus. Außerdem gestalten sie die politische Ausrichtung der JEF.

In neuen Grundsatzprogramm fordert die JEF eine Verfassung für die Europäische Union mit dem langfristigen Ziel, die völkerrechtliche Souveränität der europäischen Nationalstaaten zu überwinden. „Wir sehen uns als Anwalt der Europäischen Idee und fordern ganz klar die Vereinigten Staaten von Europa. Denn nur so sind wir in der Lage, die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu bewältigen!“, begründet der Bundesvorsitzende Daniel Matteo das Programm.

Darüber hinaus soll das Europaparlament gestärkt werden, welches auf Vorschlag der stärksten Fraktion zudem den Regierungschef wählen soll. Dabei soll die Regierung von den Interessen einzelner Staaten unabhängig sein und direkt die europäischen Bürger vertreten. Die Interessen der Mitgliedsstaaten sollen hingegen von einer anderen Kammer vertreten werden. Weiterhin setzen sich die Jugendlichen in ihrem Grundsatzpapier für europäische Streitkräfte, die Angleichung der Lebensverhältnisse und EU-eigene Steuern ein.

Besonders wichtig ist den JEF-Mitgliedern das Erreichen von mehr Bildungsmobilität. Sie fordern, dass Bildungs- und Berufsabschlüsse überall in der EU anerkannt werden, unabhängig davon, in welchem EU-Land diese erworben wurden.

Das neue Programm ist in Kürze auf der Webseite der JEF zu finden: www.jef.de

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