Deutsch-französische Zusammenarbeit ist Motor der europäischen Integration

Im Jahr 2013 jährt sich der Élysée-Vertrag zwischen Deutschland und Frankreich zum 50. Mal. Des-wegen folgten unsere Vorsitzende Gabriele Kalb und Vorstandmitglied Martin Luckert gern der Einladung des Thüringer Landtags, dieses Jubiläum zu feiern.

50 Jahre Élysée-Vertrag

Nach einführenden Worten der Präsidentin Birgit Diezel zeichnete die Pariser Professorin Corine Defrance den nicht ganz einfachen Weg zwischen Deutschland und Frankreich im letzten halben Jahrhundert dar. Zu mancher Zeit, wie in den gemeinsamen Regierungsjahren von Bundeskanzler Helmut Schmidt und Staatspräsident Valéry Giscard d’Estaing, hielt praktisch nur der Vertrag die Regierungen zu ihren Konsultationen an. Andere Konstellationen, etwa Schröder/Chirac oder Merkel/Sarkozy waren da schon herzlicher, fast freundschaftlich.

Doch egal, wie gut sich die Regierungschefs verstanden, stets waren es Deutschland und Frankreich, die als Motor der europäischen Integration galten. Mit Deutschland und Frankreich geschahen entscheidende Schritte in Europa. Doch ohne Deutschland und Frankreich wurde vieles nichts. Das stellten im Anschluss der französische Botschafter Maurice Gourdault-Montagne und der ehemalige CDU-Außenpolitiker Karl Lamers heraus. Der Élysée-Vertrag setzte bereits 1963 fest, wofür damals wie heute die Europa-Union steht: Jugend- und Kulturaustausch, Grundzüge einer abgestimmten Außen- und Sicherheitspolitik.

Beim anschließenden Empfang kamen unsere Vorstandsmitglieder u. a. mit Landtagspräsidentin Birgit Diezel, dem französischen Kulturattaché in Thüringen Bertrand Leveaux und dem Honorarkonsul der Türkei Timm Schieder ins Gespräch.

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