Die Konferenz zur Zukunft Europas – Anfang oder Abschluss einer europäischen Reformdiskussion?

Am 23. Januar lädt unsere Hauptstadtgruppe Europa-Professionell ein zu einer Diskussion mit Gabriele Bischoff MdEP. Thema sind die Pläne des Europäischen Parlaments zur Konferenz zur Zukunft der Europas. Gabriele Bischoff ist stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für konstitutionelle Fragen (AFCO) des Europäischen Parlaments und war Mitglied der von der Konferenz der Präsidenten im Europäischen Parlament eingesetzten Arbeitsgruppe zur Zukunftskonferenz.

Gabriele Bischoff MdEP. Foto: Waldemar Salesski

Im Juli 2019 kündigte Ursula von der Leyen an, eine Konferenz zur Zukunft Europas an. Mit welchen Themen sich die Konferenz befassen wird, wer daran teilnehmen darf und was mit den Ergebnissen passieren soll, das wird seitdem heiß diskutiert. Die einen sehen in der Konferenz den Abschluss der seit 2017 laufenden Reformdiskussion, die von der EU-Kommission mit dem Weißbuch zur Zukunft Europas angestoßen wurde. Andere sehen in der Konferenz den Start einer neuen Diskussion, die den bisherigen Prozess ersetzt.

Das Europäische Parlament hat im Dezember erste Überlegungen zur Ausgestaltung dieser Konferenz vorgelegt. Für den 15. Januar ist eine Beschlussfassung des Parlaments auf dieser Grundlage vorgesehen, mit dem es seine Anforderungen an die Konferenz festlegt. Die Diskussion im Rat der EU läuft noch.

Die Berliner Europaabgeordnete Gabriele Bischoff, Vizepräsidentin der Europa-Union Deutschland, wird über den Stand der Diskussion berichten und mit den Teilnehmenden über die Pläne für die Zukunftskonferenz diskutieren.

Die Veranstaltung findet am 23. Januar 2020 in der Zeit von 18.30 bis 20.00 Uhr im Veranstaltungsraum "Galerie" der Europa-Union Deutschland e.V., Sophienstr. 28/29, 10178 Berlin, statt.

Bitte nutzen Sie zur Anmeldung das Online-Formular.

 

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