Ein Abend mit Bertrand Levaux

Der Elysee Vertrag

Der Élysée-Vertrag wurde am 22. Januar 1963 vom damaligen deutschen Bundeskanzler Konrad Adenauer und dem französischen Staatspräsidenten
Charles de Gaulle im Pariser Élysée-Palast unterzeichnet. Er begründete die deutschfranzösischeFreundschaft und damit einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einem friedlichen Europa. Nach dem Élysée-Vertrag waren beide Länder im Rahmen von Konsultationen zur Zusammenarbeit in allen wichtigen Fragen
der Außen-, Sicherheits-, Jugend- und Kulturpolitik verpflichtet. Auch wurden gemeinsame Treffen auf Regierungsebene in regelmäßigen
Abständen beschlossen.
Der Vertrag trat nach Unterzeichnung am 2. Juli 1963 in Kraft. Er schaffte die Basis für zahlreiche Städtepartnerschaften sowie Partnerschaften
zwischen Schulen und Vereinen. Im Jahr 2003 wurde der gemeinsam finanzierte
Deutsch-Französische Fonds für Kulturprogramme in Drittländern (sogenannter „Elysée-
Fonds“) geschaffen. Dieser Fonds fördert deutschfranzösische
Kulturprojekte und unterstützt damit den kulturellen Austausch zwischen beiden Ländern.
Herr Bertrand Levaux erläuterte in einem Referat den Vertrag und ermutigte zur Umsetzung.
Der Elysee Vertrag ist nicht nur auf die Wirtschaft ausgelegt, sondern die Grundidee ist, die Menschen friedlich zu vereinen. Damit kann in Europa ein dauerhafter Frieden gesichert werden.
Aus dem Teilnehmerkreis kamen Anregungen, wie neue Städtepartnerschaften, Partnerschaften zwischen Seniorenverbänden und Studenten. Auch die Mitglieder der Europa Union Thüringen möchten gern einen Partnerverband in Frankreich finden.
Wie danken Bertrand Levaux für einen schönen informativen Abend.

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