EU ist und bleibt Garant für ein Leben in Frieden und Freiheit!

„Europäische Union ist und bleibt ein Garant für ein Leben in Frieden und Freiheit, für offene Grenzen, für Menschenrechte, Chancengleichheit und soziale Verantwortung“ betont Dr. h.c. Friedhelm Pieper (Koblenz) Landesvorsitzender der rheinland-pfälzischen Europa-Union anlässlich der Verleihung des Friedensnobelpreises an die EU.

Heute nehmen die Präsidenten von Europäischem Parlament, Europäischer Kommission und Europäischem Rat den Friedensnobelpreis in Stockholm entgegen als größtmögliche Anerkennung für das bisher Geleistete um Frieden der Völker in Europa.

Die Verleihung des Friedensnobelpreises sei aber auch eine Mahnung, das Erreichte nicht aufs Spiel zu setzen, so Pieper. „Gerade und besonders in der anhaltenden Krise müssen wir uns dafür einsetzen, dass europäische Werte- und Rechtsgemeinschaft gefördert wird. Denn Frieden und Freiheit sind unabdingbare Voraussetzungen zum Wohlstand für alle. Von daher darf auch der europäische Integrationsprozess nicht aufgehalten werden – Mehr Europa ist die Zukunft!“

Die überparteiliche Europa-Union, als die deutsche Sektion der europäischen Föderalisten, fordert und setzt sich ein für weitere Integration zu einem Europäischen Bundesstaat.

Europa war über viele Jahrhunderte ein von Kriegen zerrissener Kontinent. Die Friedensphasen waren kurz, selten generationenübergreifend. Das hat sich mit dem Einigungsprozess, der Mitte des vergangenen Jahrhunderts nach der fürchterlichen Erfahrung der Weltkriegsepoche einsetzte, grundlegend gewandelt. Das Argument des Friedens in einer demokratischen, freiheitlichen Ordnung ist und bleibt das wichtigste Motiv der europäischen Einigung. Eine Rückkehr zur Kleinstaaterei, ob in den Grenzen der klassischen Nationalstaaten oder entlang der oftmals ethnisch aufgeladenen regionalen Separatismen wäre der Anfang vom Ende der längsten Friedenszeit in Europa.

 

Verantwortlich:
Anna Schneider, Geschäftsf. Vorstandsmitglied

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