Europa darf keine Festung sein! Für eine Reform der europäischen Asylpolitik

Mehrere hundert Menschen sind vor der Insel Lampedusa beim Versuch ertrunken, Europa zu erreichen. „Der schreckliche Tod so vieler Menschen, darunter zahlreiche Frauen und Kinder, die in Europa Zuflucht suchten, zeigt einmal mehr, wie dringend wir eine echte gemeinsame europäische Asylpolitik mit humanem Antlitz und fair geteilter Verantwortung für alle EU-Mitglieder brauchen“, erklärt Christian Moos, Generalsekretär der Europa-Union Deutschland. Europa brauche eine glaubwürdige Außen- und Sicherheitspolitik, die dabei hilft, den nahöstlichen Krisenbogen zu stabilisieren. „Europa darf keine Festung sein!“

Mehrere Zehntausend Flüchtlinge sind in den letzten Jahren auf der italienischen Insel Lampedusa gestrandet. Tausende Menschen kamen bei dem Versuch ums Leben.

„Europa hat ein ureigenes Interesse an einer kohärenten Afrikapolitik, die nur gemeinsam erzielt werden kann“, so Moos. Europäische Nachbarschafts- und Außenpolitik – auch das legitime Interesse am Zugang zu Ressourcen – und Flüchtlingspolitik gehörten in eine strategische Gesamtschau. Hierzu zähle auch eine gezielte Einwanderungspolitik im Rahmen des gemeinsamen Raums der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts.

Die Europa-Union Deutschland spricht sich bereits seit längerem für eine Reform der europäischen Asyl- und Flüchtlingspolitik aus.

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