Präsident der Europa-Union fordert mehr Einsatz für Europa

In der aktuellen Ausgabe der Verbandszeitschrift Europa Aktiv fordert der Präsident der Europa-Union Deutschland Peter Altmaier nach dem Scheitern des irischen Referendums mehr mutige Politiker, die zu politischer Führung bereit sind: "Wenn die Bürger spüren, dass wir von unserem Eintreten für Europa auch wirklich überzeugt sind, wird die Unterstützung für die Integration wieder wachsen!" Er bemängelt die Unfähigkeit der nationalen politischen Eliten, den Bürgern die Bedeutung des Lissabon-Vertrages zu vermitteln.

Auch Christa Markwalder, Präsidentin der Neuen Europäischen Bewegung in der Schweiz, fordert mehr Bürgernähe. Die Regierungen müssten zu ihren Entscheidungen auf europäischer Ebene stehen und "diese aktiv der Bevölkerung kommunizieren."


Der Präsident der Europäischen Bewegung in Lettland Andris Gobins bemängelt in seinem Beitrag das Demokratiedefizit der EU. Die Politiker müssten nun endlich zu mehr Demokratie auf europäischer Ebene beitragen.


Eine mögliche Lösung des Verfassungsdilemmas sieht Philipp Agathonos, Vizepräsident der Union Europäischer Föderalisten, in einem Europa der zwei Geschwindigeiten. Ein Kerneuropa könnte mit gutem Beispiel vorangehen, und die übrigen EU-Migliedstaaten würden Schritt für Schritt folgen.


Die Französin Jessica Chamba, Vizepräsidentin der JEF-Europa, fordert von ihren Landsleuten, das Positive an Europa zu sehen und das europäische Projekt wieder zu beleben. Von zentraler Bedeutung ist für sie die Frage nach dem sozialen Europa.

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