Soziales Europa: Arbeit für alle?

Die Europäische Säule sozialer Rechte beträgt 20 Grundsätze und Rechte. Wie trägt die neu gegründete Europäische Arbeitsbehörde (ELA) dazu bei, „das Soziale zum Herzstück Europas [zu] machen“, wie von der Europäischen Kommission beteuert?

Unter dem Dach der in 2015 verkündeten und in 2017 befürworteten Europäischen Säule sozialer Rechte sind 20 Grundsätze und Rechte vereinigt, die vom Recht auf Mindestlohn bis zum Recht auf Sozialschutz reichen und deren Annäherung in den EU-Mitgliedsstaaten den Weg ebnen sollen für sozialen und wirtschaftlichen Fortschritt.

In diesem Sinne hat am 31. Juli dieses Jahres die Europäische Arbeitsagentur (ELA) ihre Arbeit aufgenommen. Die ELA soll die Interessen der über 17 Millionen EU-Bürger vertreten, die in anderen Mitgliedsländern arbeiten. Sie wird Einzelpersonen, Unternehmen und nationalen Verwaltungen helfen, die Möglichkeiten der Freizügigkeit optimal zu nutzen und eine gerechte Mobilität der Arbeitskräfte zu gewährleisten. Am 28. November 2019 diskutierten unter der Moderation von Mona Schmidt von den Jungen Europäischen Föderalisten (JEF), Hanne Stiefvater von der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration, Rüdiger Winter von Arbeit und Leben und, per Video live hinzugeschaltet, Prof. Dr. Werner Eichhorst vom Institute of Labour Economics, welche Chancen und Herausforderungen sie für die neue europäische Institution sehen und inwiefern es dadurch gelingen kann, „das Soziale zum Herzstück Europas [zu] machen“, wie von der Europäischen Kommission beteuert.

Veranstaltung verpasst? Schauen Sie sich den Mitschnitt des Abends auf dem Youtube-Kanal des Info-Point Europa an!

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