Institutionelle Fragen

Seit ihrer Gründung setzt sich die Europa-Union Deutschland für ein föderal organisiertes Europa ein. In Zeiten globalisierter Märkte, gesteigerten Mobilitätserwartungen auf dem Arbeitsmarkt, Klimawandel, Ressourcenknappheit und der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise lassen sich die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts kaum noch nationalstaatlich bewältigen.

Es ist daher notwendig, die effiziente, am Subsidiaritätsprinzip orientierte Aufgabenteilung zwischen der EU und den Mitgliedstaaten einschließlich ihrer Länder und Regionen konsequent weiter zu führen. Die Politikbereiche, in denen eine Verlagerung von politischen Entscheidungsprozessen auf die europäische Ebene zu einem Rückgewinn politischer Handlungsfähigkeit führen würde, sollten in weiteren Integrationsschritten europäisiert werden. Dies betrifft insbesondere Tätigkeitsfelder im Bereich der Außen- und Sicherheitspolitik, der Vertretung der Staaten auf der internationalen Bühne, der Sozialpolitik sowie der inneren Sicherheit und dem Strafrecht.

Die EUD unterstützt die Reformen des Vertrags von Lissabon, die die EU handlungsfähiger, transparenter und demokratischer machen.  Wir werden uns auch in Zukunft einsetzen für eine noch weitergehende Stärkung des Europäischen Parlaments, eine Harmonisierung des Europawahlrechts und eine programmatische und strukturelle Weiterentwicklung der europäischen Parteien.

Aktuelle Meldungen

10 Thesen zur Subsidiaritätsrüge: Joachim Wuermeling bei Anhörung im Bundestag

Joachim Wuermeling, Sprecher der Hauptstadtgruppe Europa-Professionell, hat im Deutschen Bundestag 10 Thesen zur Subsidiaritätsrüge vorgestellt. Der Unterausschuß Europaprecht des Rechtsausschusses hatte Wuermeling zu seiner Sitzung am 16. Juni als Experten eingeladen. » weiterlesen

Europäischer Abend: Ein neuer Aufbruch in schwieriger Zeit? Die Strategie Europa 2020 und der europäische Arbeitsmarkt

Die EU-Strategie Europa 2020 hat es derzeit nicht leicht, beachtet zu werden. Die im Februar von Kommissionspräsident Barroso vorgestellte "Strategie für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum" steht im Schatten der Finanz- und Eurokrise und findet wenig Aufmerksamkeit. Von Kritikern wird sie als "Schönwetterprogramm" und wenig gelungene Fortsetzung der Lissabon-Strategie abgetan. » weiterlesen

Europäische Kommission fordert zu hohe Hürden für Europäische Bürgerinitiative

"Die Hürde der erforderlichen Zahl der Mitgliedstaaten muss gesenkt werden", forderte Dr. Sylvia-Yvonne Kaufmann, Mitglied des Präsidiums der Europa-Union Deutschland und Landesvorsitzende der Europa-Union Berlin, anlässlich des heute veröffentlichten Vorschlags der Europäischen Kommission für die Verordnung zur Einführung der Europäischen Bürgerinitiative. » weiterlesen

"Neue Musik und alte Töne" - Werner Hoyer zieht Fazit zu schwarz-gelber Europapolitik

Hoyer nahm am Vorabend des vielbeachteten Europäischen Gipfeltreffens in Brüssel auf Einladung der Europa-Union Berlin und der EUD-Hauptstadtgruppe Europa-Professionell im Rahmen einer Podiumsdiskussion in Berlin Stellung zur Europapolitik der Bundesregierung. » weiterlesen

Europa-Professionell fordert klare Verhältnisse in der deutschen Europakoordinierung

Europa-Professionell, die Hauptstadtgruppe der Europa-Union Deutschland, hält klare Verhältnisse bei der Europakoordinierung in Berlin für unabdingbar für die wirksame Vertretung deutscher Interessen in Brüssel. „Die Kunst besteht darin, Strukturen zu finden, die einerseits ermöglichen, dass zeitgerecht deutsche Positionen festgelegt werden, und andererseits, dass alle relevanten Aspekte in die Entscheidungsfindung einbezogen werden“, erklärte heute Dr. Joachim Wuermeling, Sprecher von Europa-Professionell. Eine starke Stellung der... » weiterlesen

Joachim Wuermeling: Berlin blassblau. Zur Europapolitik der neuen Bundesregierung

Während die Europaflagge ein kräftiges Azurblau zeigt, startet die neue Bundesregierung eher blassblau in der Europapolitik. Angesichts der Herausforderungen, vor denen die Europäische Union derzeit steht, verwundert dies. Die Bundesregierung sollte den Beginn der neuen Legislaturperiode vielmehr zum Anlass für einen Neustart in der Europapolitik nehmen, fordert Dr. Joachim Wuermeling, Sprecher der Hauptstadtgruppe Europa-Professionell in einem Beitrag der Zeitschrift integration des Instituts für Europäische Politik. Der Artikel... » weiterlesen

Europa-Professionell talk: Treffen mit Volker Löwe

Zum wiederholten Mal traf sich am 14.12.2009 Europa-Professionell zum talk bei Telefónica O2 Germany am Pariser Platz.Im Namen des Vorstands begrüßte Olaf Reus den Leiter der Vertretung des Landes Berlin bei der EU, Herrn Dr. Volker Löwe. Dr. Löwe, der sich zu Gesprächen in Berlin aufhielt, gab den interessierten Teilnehmern und Mitgliedern von Europa-Professionell Einblicke in die Arbeitsweise der Berliner Landesvertretung in Brüssel sowie über aktuelle europapolitische Entwicklungen.Die Teilnehmer nutzen die Gelegenheit des... » weiterlesen

„Brauchen endlich deutsche Europa-Agenda!“ - Europa-Professionell gibt Empfehlungen zur deutschen Europapolitik

Die neue Bundesregierung sei mehr als holprig gestartet. Auch ihre Europapolitik könne noch verbessert werden, findet Joachim Wuermeling, Sprecher von Europa-Professionell, der Hauptstadtgruppe der Europa-Union Deutschland. Sieben Empfehlungen zur Neugestaltung der Europapolitik der Regierung präsentierte Europa-Professionell in der Redaktion von EurActiv.de in Berlin. [Zum Beitrag] » weiterlesen

Pressemitteilung: Nach dem Ja der Iren zum Lissabon-Vertrag - Wuermeling: „Tschechien trägt jetzt enorme Verantwortung“

Im zweiten Anlauf haben die Iren dem neuen EU-Vertrag zugestimmt. Der Lissabon-Vertrag kann nach dem eindeutigen Ausgang des Referendums vom vergangenen Freitag auch von der irischen Republik ratifiziert werden. Joachim Wuermeling, Sprecher der Hauptstadtgruppe Europa-Professionell der Europa-Union Deutschland, zeigte sich am Rande der Feiern zum Tag der deutschen Einheit hoch erfreut über das Ergebnis. Auch der polnische Staatspräsident werde nach dem Ja der Iren den Weg für die polnische Ratifizierung frei machen. Allein... » weiterlesen

Nach dem Ja der Iren zum Lissabon-Vertrag - Wuermeling: „Tschechien trägt jetzt enorme Verantwortung“

Im zweiten Anlauf haben die Iren dem neuen EU-Vertrag zugestimmt. Der Lissabon-Vertrag kann nach dem eindeutigen Ausgang des Referendums vom vergangenen Freitag auch von der irischen Republik ratifiziert werden. Joachim Wuermeling, Sprecher der Hauptstadtgruppe Europa-Professionell der Europa-Union Deutschland, zeigte sich am Rande der Feiern zum Tag der deutschen Einheit hoch erfreut über das Ergebnis. » weiterlesen