Wirtschafts- und Finanzpolitik

Die europäische Wirtschafts- und Finanzpolitik steht im Zuge der Wirtschaftskrise vor gewaltigen Herausforderungen. Die nationalen Regierungen sind angesichts der hohen Vernetzung des internationalen Wirtschafts- und Finanzsystems alleine nicht in der Lage, die Probleme zu lösen. Deshalb kommt der Europäischen Union eine zentrale Rolle bei der Überwindung der Krise zu.

Die EUD fordert vor diesem Hintergrund eine massive Verstärkung der europäischen Integration bei der Wirtschafts- und Finanzpolitik.

Ziel einer solchen Europäisierung muss eine schärfere und umfassendere europäische Regulierung und Aufsicht der Banken eine wirksame Kontrolle der nationalen Haushaltsdefizite und ein effizenter Schutz der Verbraucher sein.

Ein weiterer Fokus der EUD ist die Strategie „Europa 2020“, die Entwicklungslinien für das Wirtschafts- und Sozialmodell der EU in den nächsten zehn Jahren setzen will. Die EUD wird diese Strategie mit ihrer Arbeitsgruppe Europa 2020 kritisch und konstruktiv begleiten. >>weiterlesen

Aktuelle Meldungen

"Europa ist mehr als die Finanzkrise" - BA-Vorsitzender Klein im Interview

Im Interview mit The European Circle diskutiert der Vorsitzende des Bundesausschusses, Franz J. Klein, über die Finanzkrise und berichtet von seinem ehrenamtlichen Engagement für Europa und in der Europa-Union. Er sieht alle Parteien in der Pflicht, mehr über das Projekt Europa zu diskutieren. » weiterlesen

EUD-Präsident Wieland: Griechenland braucht eine Perspektive!

PRESSEMITTEILUNG „Ein griechischer Staatsbankrott muss verhindert werden, Griechenland muss im Euro bleiben“, zeigt sich der Präsident der Europa-Union Deutschland, Rainer Wieland, überzeugt. „Wenn wir es zulassen, dass das Land aus der Eurozone herausfällt, dann werden die wirtschaftlichen und sozialen Folgen in Griechenland so sein, dass eine nie zuvor dagewesene antieuropäische Stimmung mehrheitsfähig wird.“ Wieland befürchtet, dass ein Scheitern der Rettung Griechenlands unabsehbare Folgen auch für den Zusammenhalt der... » weiterlesen

EUD-Präsident Wieland: „Stabilitätsvertrag nur ein Zwischenschritt“

„Die Staats- und Regierungschefs werden sich auf den am Montag erzielten Ergebnissen nicht ausruhen können“, so EUD-Präsident Rainer Wieland. Der Vertrag für Stabilität, Koordination und Steuerung in der Wirtschafts- und Währungsunion könne nicht mehr sein als ein Zwischenschritt zu einer wirklichen Fiskalunion. „Wir brauchen ein überzeugendes Sanktionsregime. Die Verantwortung hierfür muss bei der Europäischen Kommission liegen. Sonst bleibt der Sanktionsmechanismus ebenso unwirksam wie der bisherige Stabilitätspakt“, so Wieland. » weiterlesen

Europa-Union steht zum Euro – Bundesausschuss diskutiert in Berlin über Zukunft der Gemeinschaftswährung

Mit einem Gedenken an den kürzlich verstorbenen Rudolf Dumont du Voitel eröffnete EUD-Präsident Peter Altmaier den Bundesauschuss der Europa-Union, der am Samstag im Dietrich-Bonhoeffer-Haus in Berlin tagte. In seiner europapolitischen Ansprache fand Altmaier deutliche Worte und kritisierte den ungezügelten Zuwachs der Staatsschulden in den westlichen Industriegesellschaften in den letzten Jahrzehnten. Sowohl mit den Rating-Agenturen als auch mit den Euro-Kritikern ging er hart ins Gericht. Der Euro habe in den letzten 10 Jahren... » weiterlesen

Junge Europäische Föderalisten: Ja zum Euro! Ja zu mehr Europa!

Für eine dauerhaft krisenfeste EU-Wirtschafts- und Finanzpolitik machen sich die Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) stark. In einem Gremienbeschluss weisen sie darauf hin, dass sich der Euro als stabil erwiesen hat und Deutschland als Exportnation wie kein anderes Land vom europäischen Binnenmarkt und von der gemeinsamen Währung profitiert hat. Die JEF heben hervor, dass einer der wichtigsten Faktoren für das Zustandekommen der derzeitigen Krise in der Inkonsequenz begründet liegt, eine Europäische Wirtschafts- und Währungsunion... » weiterlesen

Manuel Sarrazin fordert Europäischen Konvent zur Lösung der Krise

Die Krise in der Euro-Zone hat sich in den letzten Wochen noch einmal zugespitzt. Viele fordern neue Kompetenzen oder neue Institutionen, zum Beispiel ein Europäisches Finanzministerium. Das führt grundsätzlich in die richtige Richtung, meint der Sprecher der Europa-Union Parlamentariergruppe im Bundestag und Mitglied des EUD-Präsidiums, Manuel Sarrazin, in einem Standpunkt auf EurActiv.de. Aber: "Viele der Vorschläge greifen zu kurz." » weiterlesen

Wie kommt Europa an Chinas Seltene Erden? Reinhard Bütikofer zum EU-China Gipfel

Wie kommt Europa an Chinas Seltene Erden? Um was geht es? Seltene Erden? Geht es noch abseitiger? Ein Kommentar von Reinhard Bütikofer, EUD-Präsidiumssprecher für die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik, anlässlich des EU-China Gipfels. » weiterlesen

„Europäisches Semester“ soll Wirtschafts- und Finanzpolitik in der EU besser koordinieren

Die EU-Staats- und Regierungschefs haben grünes Licht für eine deutlich verstärkte Koordinierung der europäischen Wirtschafts- und Finanzpolitik gegeben. Damit zogen sie weitreichende Konsequenzen aus der Wirtschafts- und Finanzkrise in den vergangenen zwei Jahren. » weiterlesen

Europa-Professionell "talk" mit Dr. Frank Hoffmeister

Dr. Frank Hoffmeister, stellvertretender Kabinettschef des EU-Handelskommissars Karel De Gucht, war am 07.07.2010 zu Gast bei der Berliner-Hauptstadtgruppe der Europa-Union, Europa-Professionell.   » weiterlesen

Europäischer Rat verabschiedet EU-Strategie "Europa 2020" - eine kritische Bewertung

Heute hat der Europäische Rat die EU-Strategie „Europa 2020“ verabschiedet und möchte damit den Weg für „intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum“ in der Europäischen Union ebnen. Die Agenda für Wachstum und Beschäftigung soll die größtenteils gescheiterte Lissabon-Strategie ersetzen und eine „Vision der europäischen sozialen Marktwirtschaft des 21. Jahrhunderts“, so Kommissionspräsident Barroso, formulieren. » weiterlesen