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Italien und die EU – Nach den Wahlen ist vor den Wahlen
09.05.18

Die Europa-Union Hauptstadtgruppe Europa-Professionell lädt am 24. Mai um 18 Uhr ein zum Korrespondentengespräch über die innenpolitische Situation Italiens und deren Auswirkung auf die Europäische Union. Gesprächspartnerinnen sind Flaminia Bussotti, Korrespondentin von "Il Messaggero", und die Juristin Maria Daniela Poli vom Italienzentrum der Freien Universität Berlin. Im Anschluss an die Veranstaltung findet die Mitgliederversammlung von Europa-Professionell statt, bei der auch ein neuer Vorstand gewählt wird.

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Berliner Aufruf: Europafeiertag am 9. Mai im Kalender verankern
09.05.18

Ein aktueller Aufruf greift das Vorhaben des Berliner Senats auf, einen neuen gesetzlichen Feiertag einzuführen. „Der neue Berliner Feiertag muss der Europatag am 9. Mai werden!“ ist der Aufruf überschrieben, der am heutigen Europatag veröffentlicht wird. Initiatoren sind Manuel Müller, Autor des Blogs „Der (europäische) Föderalist“, The European Moment und weitere europapolitische Vereine. Unter den Erstunterzeichnern sind auch EUD-Generalsekretär Christian Moos und der JEF-Bundesvorsitzende Manuel Gath. Die Einführung eines EU-weiten gesetzlichen Europafeiertages am 9. Mai ist seit langem Ziel der Europäischer Föderalisten.

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Expertise der Europa-Union ist gefragt: Anhörung im Sächsischen Landtag
08.05.18

Europas Zukunft wird auch in den Bundesländern stark diskutiert. Der Europa-Ausschuss des Sächsischen Landtags veranstaltete am 8. Mai eine Anhörung zu einem Antrag der regierenden Parteien CDU und SPD „Wirtschaftlich dynamisches und soziales Europa gestalten“. Die Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen hatte den Bundesverband der Europa-Union Deutschland zu dieser Anhörung eingeladen, an der insgesamt elf Sachverständige teilnahmen, darunter Vertreter der Kommunen, der Sozialpartner und der Wissenschaft. Auch das der Europa-Union eng verbundene Institut für Europäische Politik (IEP) war eingeladen und mit Julian Plottka kompetent vertreten. Die Europa-Union wurde durch Generalsekretär Christian Moos repräsentiert, der zu Fragen der Demokratie in Europa und zur Bürgernähe Stellung nahm.

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Startschuss der Bürgerdialoge 2018: Lebhafte Diskussionen über Europas Zukunft in Reutlingen
02.05.18

„Und jetzt Europa? Wir müssen reden!“ hieß es am 26. April 2018 im Landratsamt in Reutlingen. Unter diesem Motto startete die erfolgreiche Bürgerdialogreihe der Europa-Union Deutschland aus dem Vorjahr in eine neue Runde. Die engagierte Diskussion der Menschen in Reutlingen mit Politikern und Experten zeigte deutlich: Der Gesprächsbedarf über die Zukunft Europas ist weiterhin groß. Die Bürgerinnen und Bürger wollen sich einmischen und aktiv an der Zukunftsdebatte mitwirken, so eine Erkenntnis des Abends.

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Sonderausgabe "Europa aktiv" erschienen: Auf geht’s zur Europawoche!
25.04.18

Für die Europa-Union Deutschland ist 365 Tage im Jahr Europa-Tag. Aber jetzt im Mai wird gefeiert: Zur Europawoche 2018 werden wieder Tausende Ehrenamtliche und Europa-Profis unterwegs sein, um auf Straßen und in Sälen für ein vereintes Europa zu werben, Fragen zu beantworten, Zukunftsmodelle für die EU zu diskutieren. Im Einsatz ist dann auch die Sonderausgabe der Mitgliederzeitschrift Europa aktiv. In der aktuellen Ausgabe gibt es ein Special zum Europaangebot auf dem Deutschen Katholikentag, die neue Rubrik "Mein Europäischer Moment" und Kurzinterviews mit prominenten EUD-Mitgliedern.

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Albanien ante portas? Podiumsdiskussion am 15. Mai im Deutschen Bundestag
24.04.18

Die Parlamentariergruppe der Europa-Union Deutschland und die Südosteuropa-Gesellschaft laden am 15. Mai um 18.30 Uhr zu einer Diskussion über die EU-Perspektiven Albaniens in den Deutschen Bundestag. Nach einer Keynote-Rede von Europastaatsminister Michael Roth folgt eine Diskussion mit Thorsten Frei MdB, Berichterstatter für Albanien im Auswärtigen Ausschuss, dem Wissenschaftler Ardian Hackaj, Manuel Sarrazin MdB, Sprecher für Osteuropa der Fraktion Bündnis90/Die Grünen, und Romana Vlahutin, EU-Botschafterin in Albanien.

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Brexit: Alles im Dunkeln
24.04.18

Im Juni 2016 haben die Briten in einem Referendum mit knapper Mehrheit für den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union gestimmt. Als „vote in the dark“ („Wahl in der Dunkelheit“) wurde die Abstimmung bezeichnet, weil kaum jemand die praktischen Folgen der Entscheidung in Gänze erfassen konnte. Dass sich daran bis heute kaum etwas geändert hat, zeigte auch der 28. Europäische Abend am 23. April 2018 im dbb forum berlin. Podiumsgäste waren Bundesjustizministerin Katarina Barley, Rupert Graf Strachwitz (Deutsch-Britische Gesellschaft), Klaus Günter Deutsch (BDI), Thomas Hacker MdB, Prof. Dr. Katrin Kohl (University of Oxford) und Sir Graham Watson (EWSA).

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UEF-Bundekomitee fordert europäische Reforminitiative und spricht sich für Spitzenkandidaten bei Europawahl aus
23.04.18

Rund 70 Delegierte der Union Europäischer Föderalisten diskutierten am Wochenende in Berlin über aktuelle Fragen der Europapolitik und die Zukunft des europäischen Dachverbandes der Europa Union. In einem "Berliner Appell für eine neue europäische Reforminitiative" wird die rasche Ausarbeitung von deutsch-französischen Vorschlägen zur Weiterentwicklung der EU gefordert. Dabei sollten möglichst von Anfang an die anderen europäischen Staaten und die EU-Institutionen einbezogen werden. Die Reforminitiative soll von Bürgerkonsultationen begleitet werden, deren Organisation von den UEF-Mitgliedsverbände unterstützt und begleitet werden soll. In einer weiteren Entschließung sprachen sich die Delegierten für die Beibehaltung und Konkretisierung des Spitzenkandidaten-Verfahrens bei der Europawahl 2019 aus. Das Europäische Parlament müsse sich im Vorfeld der Europawahl darauf verständigen, nur einen Kommissionspräsidenten zu wählen, der von den Parteien den Wählern für dieses Amt im Europawahlkampf präsentiert wurde.

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Mut zu Verantwortung für Europa
17.04.18

Die Weichen für Europas Zukunft werden gestellt. Heute spricht Emmanuel Macron vor dem Europäischen Parlament, Angela Merkel in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Die überparteiliche Europa-Union Deutschland appelliert an die Bundesregierung, zeitnah gemeinsam mit Frankreich und weiteren willigen Partnern einen ambitionierten Reformplan für die EU zu entwickeln. Die offensichtlichen Missstände in Europa erfordern ein gemeinsames Handeln. Die Bürgerinnen und Bürger erwarten, dass die Probleme der Europäischen Union gelöst werden.

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Die Wahl in Ungarn – Menetekel für Europa?
10.04.18

Das Enfant terrible der europäischen Politik hat bei den Parlamentswahlen eine große Mehrheit gewonnen. Ob es vor den Wahlen in Ungarn noch Presse- und Meinungsvielfalt gab, wie wir sie hierzulande gewöhnt sind, ist eine andere Frage. Ob die Kommentatoren recht haben, die der EU nun verstärkten Widerstand aus Mittel-Osteuropa prognostizieren, bleibt abzuwarten. Auch Victor Orbán weiß, dass die ungarische Wirtschaft auf die europäischen Fördermittel angewiesen ist. Aber die EU ist mehr als ein Binnenmarkt, mehr auch als eine Transfermaschine. Sie ist eine Wertegemeinschaft.

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