Europa-Union Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag

Vorstandsmitglieder Elisabeth Winkelmeier-Becker, Manuel Sarrazin, Josip Juratovic, Katrin Staffler und Thomas Hacker (v.l.n.r.) Foto: EUD

Die Europa-Union Parlamentariergruppe im 19. Deutschen Bundestag setzt sich zusammen aus den derzeit 181 Abgeordneten, die Mitglied der Europa-Union Deutschland sind.

 

Die Parlamentariergruppe wählte am 8. Juni 2018 einen neuen Vorstand wählen. Vorsitzender der Gruppe ist Manuel Sarrazin (Bündnis 90/Die Grünen). Seine Stellvertreter sind die Abgeordneten Thomas Hacker (FDP), Josip Juratovic (SPD), Katrin Staffler (CSU) und Elisabeth Winkelmeier-Becker (CDU).

 

Die Parlamentariergruppe veranstaltet Fachgespräche zu aktuellen europapolitischen Themen, die Reihe "Europa unter drei - Parlamentarier im Gespräch", Hintergrundgespräche mit den Außenministern der Mitgliedstaaten, die die EU-Ratspräsidentschaft innehaben, sowie gemeinsam mit den Jungen Europäischen Föderalisten das Parlamentarische Europaforum (PEF). Die Veranstaltungen finden üblicherweise in den Räumlichkeiten des Deutschen Bundestages statt und stehen Abgeordneten und Vertretern von Bundesregierung, Ländern, Wissenschaft sowie der interessierten Fachöffentlichkeit offen.

Unsere Abgeordneten

In alphabetischer Reihenfolge (19. Wahlperiode)

Nach Bundesländern (19. Wahlperiode)

 

Mitglieder der EUD-Parlamentariergruppe der 18. Wahlperiode in alphabetischer Reihenfolge und nach Bundesland geordnet.


Aktuelle Meldungen

Außenminister Frankreichs bei Parlamentariergruppe im Bundestag
24.04.08

Nachdem der Bundestag mit großer Mehrheit den EU-Reformvertrag von Lissabon angenommen hat, konnte die Parlamentariergruppe der Europa-Union Deutschland im Bundestag sogleich mit dem französischen Außenminister Bernard Kouchner ein exklusives Hintergrundgespräch führen.

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Außenminister Kouchner trifft EUD-Parlamentarier
28.03.08

Der französische Außenminister Bernard Kouchner trifft die Europa-Union Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag. Nach dem slowenischen Außenminister Rupel ist Kouchner der zweite kommende EU-Ratspräsident, den die überparteiliche Gruppe als Gast eines Hintergrundgespräches begrüßen kann. Das Treffen findet am 24. April am Rande der Plenarsitzung im Reichstagsgebäude statt.Frankreich übernimmt im Juni 2008 die EU-Ratspräsidentschaft. Die konstruktive Rolle Frankreichs bei der Lösung der Verfassungskrise und die parlamentarische Ratifizierung des Reformvertrags im Februar dieses Jahres sind dabei positive Signale. Auf der anderen Seite irritieren in Deutschland Themen wie Mittelmeerunion und die Wirtschaft- und Währungspolitik. Dementsprechend hoch ist der Gesprächsbedarf zur französischen Ratspräsidentschaft - auch aus Sicht deutscher Parlamentarier.Eingeladen sind exklusiv die 115 Mitglieder der Europa-Union Deutschland im Deutschen Bundestag. Organisiert wird das Treffen vom Stv. Vorstandsmitglied Johannes Jung MdB - unter Mithilfe der Bundesgeschäftsstelle.

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Parlamentarisches Forum mit deutschem EuGH-Richter
28.02.08

Im Rahmen des Parlamentarischen Forums Europas Zukunft (PFEZ), zu dem die Europa-Union Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag und die JEF einladen, wird am 7. März 2008 Prof. Thomas von Danwitz, Richter beim Europäischen Gerichtshof, zum Thema „Wege zu besserer Gesetzgebung in Europa“ sprechen.

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Europa-Union Parlamentarier treffen künftigen EU-Ratspräsidenten Dr. Dimitrij Rupel zum Hintergrundgespräch
30.11.07

Rund 25 Mitglieder der Parlamentariergruppe der Europa-Union im Deutschen Bundestag haben am 30.11.2007 - im direkten Anschluss an die Abstimmung über den Bundeshaushalt 2008 - im Gebäude des Reichstags den Slowenischen Außenminister Dimitrij Rupel zu einem Gespräch getroffen. Auf dem Foto sind v.l. Werner Hoyer, Dimitrij Rupel, Peter Altmaier sowie Michael Georg Link zu sehen. Rupel informierte die Abgeordneten über die Prioritäten der Slowenischen Ratspräsidentschaft und zeigte sich beeindruckt, dass die Europa-Union Deutschland in diesem Maße im Deutschen Bundestag repräsentiert werde. Zu Beginn hatte der Sprecher der Parlamentariergruppe, Michael Link MdB, die Anwesenden begrüßt und auch der Präsident der Europa-Union Deutschland, Peter Altmaier MdB, dankte dem Slowenischen Außenminister, dass er sich während seines offiziellen Deutschlandbesuchs die Zeit für diesen exklusiven Termin genommen hat. Die Parlamentariergruppe der Europa-Union im Deutschen Bundestag besteht aus 113 Mitgliedern und plant weitere Treffen dieser Art, um die Arbeit der Europa-Union in nationalen und internationalen politischen Kreisen bekannter zu machen und zu verankern.

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Europa-Union Parlamentarier treffen künftigen EU-Ratspräsidenten Dr. Dimitrij Rupel zum Hintergrundgespräch
30.11.07

Rund 25 Mitglieder der Parlamentariergruppe der Europa-Union im Deutschen Bundestag haben am 30.11.2007 - im direkten Anschluss an die Abstimmung über den Bundeshaushalt 2008 - im Gebäude des Reichstags den Slowenischen Außenminister Dimitrij Rupel zu einem Gespräch getroffen.

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Europa-Union Parlametariergruppe an Dialogforum des Auswärtigen Amtes zur Europawahl beteiligt
16.10.07

Die Europa-Union Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag wird zu dem Thema „Europawahl 2009: Wahl ohne Wähler? – Themen und Thesen zum Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern“ am Runden Tisch "EUropakommunikation“ im Auswärtigen Amt mit Vertretern der Zivilgesellschaft diskutieren. Ziel ist es, gemeinsam mit Bund, Ländern, Kommunen und der Zivilgesellschaft Lösungen für eine verbesserte Einbindung der Bundesbürger in die Europapolitik zu finden.Unter anderem sind an diesem Dialogforum Michael Link MdB - Vorsitzender der Europa-Union Parlamentariergruppe im Bundestag - sowie Dr. Michaela Schreyer - Vizepräsidentin des Netzwerks Europäische Bewegung Deutschland - beteiligt. Der Runde Tisch zielt auch darauf ab, eine kritische Bewertung von einigen exemplarischen Kommunikationsformaten vorzunehmen, die während der deutschen EU-Präsidentschaft eingesetzt wurden. In das Programm eingebunden sind auch die Europäische Kommission und das Informationsbüro des Europaparlaments.

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Rainder Steenblock MdB zur Kritik des britischen Unterhauses an deutscher Ratspräsidentschaft
11.10.07

In seiner Funktion als europapolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis '90/ Die Grünen äußert sich Rainder Steenblock MdB zur Kritik des Europaausschusses des britischen Unterhauses an der Verhandlungsführung der deutschen Ratspräsidentschaft und fordert eine breite öffentliche Debatte zum Reformvertrag. Steenblock ist Mitglied des Präsidiums und des Vorstands der Europa-Union Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag. Seine Aussage muss nicht notwendigerweise die Meinung der Europa-Union Deutschland widerspiegeln. "Das Urteil des britischen Unterhauses ist vernichtend: Geheimniskrämerisch und intransparent habe die deutsche Ratspräsidentschaft die Verhandlungen über den Reformvertrag für die EU geführt. Der diese Woche erschienene Bericht rügt auch, dass die Ratspräsidentschaft die nationalen Parlamente von den Verhandlungen ausgeschlossen hatte.  Die Kritik der Abgeordneten trifft ins Schwarze. Die deutsche Ratspräsidentschaft hatte einen offenen Austausch über die Erarbeitung des Vertragstextes versprochen, doch die Ankündigung entpuppte sich als heiße Luft.Auch ihre Vereinbarung mit dem Bundestag zur Zusammenarbeit in Fragen der EU hat die Bundesregierung nicht eingehalten. Darin hatte sie sich verpflichtet, die Abgeordneten frühzeitig und umfassend zu informieren. Nun, da der Vertragstext im Großen und Ganzen in trockenen Tüchern ist, soll der Bundestag nachträglich sein OK zur Verhandlungsführung geben. (...)  Wir begrüßen den Entwurf des Reformvertrags, aber für die Diplomatie geben wir die Note Ungenügend. Wer die Menschen überzeugen will, muss das Gespräch suchen. Wir brauchen eine breite öffentliche Debatte. Nur so gewinnen wir das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger und schaffen Begeisterung für die Europäische Union."

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