Archiv 2005
Elmar Brok im Deutschlandfunk: "Wir brauchen wieder Begründungen für Europa"
Elmar Brok, Präsident der Europa-Union, knüpfte in einem Interview mit dem Deutschlandfunk an die Thematik des letzten Bundeskongresses an und äußerte sich zum Nutzen der EU für Deutschland.
Weiter zum Interview als PDF-Datei und als Audiofile auf den Seiten des Deutschlandfunks.
Deutsche MdEPs trafen sich zur Europa-Kommunikation 2006-2009
Erstmals trafen sich am 13.12.2005 in Straßburg deutsche Europaabgeordnete zu einem informellen Austausch zur Europa-Kommunikation in Deutschland. Teilgenommen haben Abgeordnete von Bündnis90/Die Grünen, CDU, CSU und SPD. Anwesend waren auch Frau Barbara Gessler, Leiterin des Bonner Büros der Europäischen Kommission und Dr. Klaus Löffler vom Informationsbüro des Europäischen Parlamentes in Berlin. Ulrich Klöckner vom Auswärtigen Amt musste leider krankheitsbedingt absagen. Organisiert wurde das Treffen von der Europa-Union-Parlamentariergruppe im Europäischen Parlament und dem Generalsekretariat in Berlin. Mehr ...
Die sozialpolitische Dimension der Europäischen Union im 21. Jahrhundert
Regionalkonferenz der Reihe "Komm mit nach Europa - Gemeinsam gestalten wir die Zukunft", 10.12.2005, Worms Mehr ...
Parlamentarischer Abend mit Margot Wallström
Auf Einladung der Vertretung der Europäischen Kommission in Berlin fand der erste Parlamentarische Abend im Europäischen Haus statt. Rund 50 Bundestagsabgeordnete nutzten die Gelegenheit zum Gespräch mit Margot Wallström, Vizepräsidentin der Europäischen Kommission. Neben Katrin Göring-Eckhardt, Vizepräsidentin des Bundestages war u.a. auch Staatssekretär Peter Hintze anwesend. Die Europa-Union wurde als Mitorganisator des Abends vertreten durch Rainer Wieland MdEP, Sprecher der Parlamentariergruppe der Europa-Union im Europäischen Parlament.
Bundeskongress wählt Präsidium neu
Der 51. Bundeskongress der Europa-Union Deutschland hat in Potsdam Entscheidungen für die Verbandsführung in den nächsten zwei Jahren getroffen. Durch die Wahlen am 27.11.05 in ihren Ämtern bestätigt wurden der Präsident Elmar Brok MdEP sowie die Vizepräsidenten Ernst Johansson, Ulla Kalbfleisch-Kottsieper und Thomas Mann MdEP. Als weitere Mitglieder des Präsidiums wurden durch den Bundeskongress gewählt. Dr. Lutz Hager, Marco Hardt, Dr. Heinrich Hoffschulte, Hildegard Klär, Heide Rühle MdEP, Heinz-Wilhelm Schaumann, Wolfram Schulz-Streeck und Rainer Wieland MdEP. Mehr ...
Kommissar Verheugen auf Europa-Union Bundeskongress in Potsdam
Verheugen: Europa darf nicht zum Sündenbock nationaler Probleme werden
Günter Verheugen, Vizepräsident der Europäischen Kommission, auf dem Kongress der Europa-Union: "Es ist wahr, Europa befindet sich in einer Krise. Aber wahr ist auch, dass Europa oft zum Sündenbock für nationale Probleme herhalten muss. Eine wichtige Antwort ist die Steigerung der deutschen und europäischen Wettbewerbsfähigkeit auf den Weltmärkten und die Stärkung der wirtschaftlichen Basis durch Erhöhung der Erwerbsquote. Nur so können unsere europäischen Lebensvorstellungen weiterhin verwirklicht werden," erklärte Verheugen. Mehr ...
Der Balkan in Europa
Zum aktuellen Thema „Der Balkan in Europa“ reisten 20 junge engagierte Südosteuropäer aus Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Mazedonien, Serbien und Montenegro in dieser Woche nach Berlin, um über die europäischen Perspektiven für den Westlichen Balkan zu diskutieren. Mehr ...
Europa-Union initiiert europäischen Parlamentarischen Abend
Die Europa-Union Deutschland initierte und unterstützt den europäischen Parlamentarischen Abend am 30. November im Europäischen Haus in Berlin. Gastgeberin ist die Vertretung der Europäischen Kommission. Das Auswärtige Amt sowie das Informationsbüro des Europäischen Parlamentes sind ebenfalls eingebunden. Eingeladen sind die Abgeordneten des neu gewählten Bundestages. Sie treffen mit EU-Vize-Kommissarin Margot Wallström und mit der Vize-Präsidentin des Deutschen Bundestages Katrin Göring-Eckardt zusammen. Für die Europa-Union wird der Sprecher der Europa-Union-Parlamentariergruppe im Europa-Parlament Rainer Wieland MdEP sprechen. Gleichzeitig ist der Parlamentarische Abend für die Europa-Union und ihren Jugendverband JEF ein erster Startpunkt für die Fortsetzung ihrer Parlamentsarbeit in Sachen Europa mit dem neuen Bundestag. Über 90 Abgeordnete des Deutschen Bundestages und über 60 der 99 deutschen Mitglieder des Europäischen Parlaments sind Mitglieder der Europa-Union. Weitere Informationen bei christof.mueller(at)europa-union.de
Neue Bundesregierung muss klare Kosten-Nutzen-Analyse erstellen
Vorteile Europas deutlich machen: Die Europa-Union Deutschland begrüßt die Absicht der designierten Bundesregierung, sich verantwortungsvoll für die Fortentwicklung der europäischen Integration einzusetzen und Initiativen für die europaweite Annahme des Verfassungsvertrages während ihrer Ratspräsidentschaft zu ergreifen. Mehr...
Europa-Union und JEF vermitteln Treffen zwischen Wallström und Schülern
Die Vize-Präsidentin der Europäischen Kommission Margot Wallström wird durch die Vermittlung von Europa-Union Deutschand und ihrem Jugendverband JEF Berliner Schülerinnen und Schüler treffen. Das Treffen in lockerer Runde wird am 1. Dezember 14:00 in der in der Goethe-Oberschule stattfinden und soll auch Schülerinnen und Schüler des JEF-Simulationsspiels SimEP und andere Berliner Schulen einbinden. Möglich wird das Rahmenprogramm durch die Unterstützung der fünftgrößten europäischen Stiftung Compagnia di San Paolo: Fondazione Scuola http://www.fondazionescuola.it/ Informationen: christof.mueller(at)europa-union.de
Europa-Union und Europäische Bewegung stellen sich in NRW neu auf
Der nordrhein-westfälische Landesverband der Europa-Union und das Landeskomitee der Europäischen-Bewegung wollen künftig als ein einheitlicher Verband handeln. In ihren Landesversammlungen beschlossen beide, künftig als ein Verband aufzutreten und so mehr Einfluss auf die Fortentwicklung der EU zu einem gefestigten Bundesstaat zu nehmen. Mehr ...
Die kommunalpolitische Dimension der Europäischen Union
Regionalkonferenz der Reihe "Komm mit nach Europa - Gemeinsam gestalten wir die Zukunft", 22.10.2005, Biersdorf am See (Bitburg) Mehr ...
Wirtschaftspolitik in der EU – Europa bleibt Herausforderung und Chance für den Mittelstand
Regionalkonferenz der Reihe "Komm mit nach Europa - Gemeinsam gestalten wir die Zukunft", 15.10.2005, Landau Mehr ...
2. Europäisches Wirtschaftsforum, Wittenberg
Der Einladung der Europa-Union zur 2. Auflage des Europäischen Wirtschaftsforums waren Vertreter der Botschaften der Länder Polen, Ungarn, Tschechien, Estland, Slowakei, Slowenien, Lettland und der Schweiz sowie ca. 30 Unternehmer aus Polen und Tschechien gefolgt sowie Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens der Stadt Wittenberg und des Landes Sachsen-Anhalt. Mehr ...
Frischenschlager zum UEF-Generalsekretär nominiert
Der Vorstand der Union der Europäischen Föderalisten (UEF), der europäischen Dachorganisation der Europa-Union Deutschland, hat am 8. Oktober 2005 Friedhelm Frischenschlager zum neuen Generalsekretär nominiert. Frischenschlager wird sein neues Amt an der Spitze des UEF-Generalsekretariats nach der Bestätigung durch das nächste UEF-Bundeskomitee am 5./6. November 2005 antreten. Mehr ...
Europa muss in den Herzen ankommen
Es ist keine einfache Zeit für Europa und den europäischen Gedanken – und Wolfgang Zapfe, Vorsitzender des Landesverbandes Niedersachsen der Europa-Union weiß das. Als mehr als 60 Delegierte am Samstagvormittag zur Landesversammlung zusammen kamen, rief er energisch dazu auf, „das Erreichte nicht klein zu reden.“ Weiter zum Presseartikel in der Aller Zeitung.
Elmar Brok: Europa rechnet sich!
Mit den Niederlagen der Referenden zur europäischen Verfassung in Frankreich und den Niederlanden hat die Europäische Union einen Rückschlag erlitten. In der aktuellen Debatte um den Kurs bei der politischen Gestaltung von Wirtschafts- und Sozialsystemen wird auch in Deutschland die Frage nach den Kosten und nach dem Nutzen Europas laut. Elmar Brok, Präsident der Europa-Union und Frank Sauer erläutern, warum die EU für Deutschland unverzichtbar ist. Im Original erschienen in 24/2005 Analysen und Argumente aus der Konrad Adenauer Stiftung finden Sie den Artikel auf den Seiten des Netzwerks Europäische Bewegung unter der Rubrik Europa-News der Mitgliedsorganisationen.
Die EU: im vitalen nationalen Interesse Deutschlands
Zu lange ist die Frage nach den Kosten und dem Nutzen der EU-Mitgliedschaft Deutschlands auf die so genannte Nettozahlerdiskussion reduziert worden. Europa-Union Deutschland und das Netzwerk Europäische Bewegung Deutschland haben nun mit finanzieller Unterstützung der METRO AG sowie der Arbeitgeberverbände Südwestmetall, Hessen Metall und Metall NRW eine Studie in Auftrag gegeben, die sich unterschiedlichen Aspekten des vitalen Interesses Deutschland an einer EU-Mitgliedschaft widmet. Der Jean-Monnet-Lehrstuhl von Prof. Dr. Wolfgang Wessels Universität zu Köln führt die Studie durch. Die Ergebnisse werden Ende November/Anfang Dezember 2005 vorgestellt.
Europa-Union protestiert gegen Kürzungen beim Europäischen Schülerwettbewerb
Der Europäische Wettbewerb ist der größte gesamtstaatlich (durch Bundesministerium für Bildung und Forschung, Auswärtiges Amt, KMK Kultusministerkonferenz der Länder) geförderte Schülerwettbewerb in Deutschland. Jährlich beschäftigen sich rund 200.000 Schülerinnen und Schüler bildnerisch und textlich mit Fragen der europäischen Integration. Seit 1978 ist das Zentrum für Europäische Bildung als Arbeitseinheit des Netzwerks Europäische Bewegung Deutschland Träger des Europäischen Wettbewerbs. Umgesetzt wird der Europäische Wettbewerb in enger Zusammenarbeit mit den Bundesländern und dort häufig mit den Landesverbänden der Europa-Union Deutschland.
Die Finanzminister der Bundesländer haben im September entschieden, dass die KMK aus der Förderung des Europäischen Wettbewerbs aussteigen will. Die Ministerpräsidenten werden sich nun auf ihrer Sitzung Ende Oktober mit dem Thema befassen. Die Europa-Union Deutschland setzt sich gemeinsam mit dem Bund und der Europäischen Kommission in Deutschland vehement für die Fortsetzung der KMK-Förderung ein.
Mehr zum Europäischen Wettbewerb
Türkei und EU beginnen Beitrittsverhandlungen
Die Türen öffnen sich für die Pforte. In letzter Minute einigten sich die EU-Außenminister. Österreich hat seinen Widerstand aufgegeben. Ankara stimmte am Abend des Tages der Deutschen Einheit dem Kompromissvorschlag zur Aufnahme der Beitrittsverhandlungen zu. Mehr im Dossier...
Europas Zukunft ist die Jugend, Kleinmaischeid
70 Jugendliche diskutierten mit der Europa-Union am Mittelpunkt der EU: Kleinmaischeid im Westerwald - seit der EU-Erweiterung 2004 geographischer Mittelpunkt der Europäischen Union – war Standort für die Auftaktveranstaltung einer Reihe von Regionalkonferenzen, die der Bundesverband unter dem Motto "Komm mit nach Europa – Gemeinsam gestalten wir die Zukunft" in diesem Herbst veranstaltet. Mehr ...
Neue Europäische Bewegung Schweiz für neue Beitrittsdebatte
Mit dem deutlichen JA von 56 % zur Erweiterung des Abkommens über die Personenfreizügigkeit mit der EU haben die Schweizerinnen und Schweizer ein weiteres Mal deutlich gezeigt, dass sie nichts vom isolationistischen Kurs der SVP halten. Gleichzeitig sehen die Beitrittsbefürworter die Gefahr, dass die Schweiz bis auf weiteres nur mit bilateralen Verträgen ihre Zusammenarbeit regeln will. Die Neue Europäische Bewegung Schweiz nebs (UEF-Schwestersektion der Europa-Union) ist deshalb bestrebt, dass nun eine tief greifende Debatte über alle europapolitischen Optionen, insbesondere den Beitritt, einsetzt. Quelle/Mehr: www.europa.ch
21.-25.09.2005 Wege nach Europa, Kaliningrad (RUS)
Die jährliche Veranstaltung „Wege nach Europa“ führte die Europa-Union dieses Jahr nach Kaliningrad. 30 Teilnehmer hatten die Möglichkeit sich auf einer politischen Bildungsreise über ein Gebiet zu informieren, das durch seine exponierte Lage als russische Exklave zwischen EU-Gebiet und dem russischen Kernland immer wieder die Aufmerksamkeit von Politik, Wirtschaft sowie interessierter Bürger weckt. Mehr ...
EUROPA PROFIL /MdB/
Deutschland hat gewählt! Mit EuropaProfil /MdB/ haben die Europa-Union Deutschland und JEF mit Unterstützung des Netzwerks Europäischen Bewegung nun erstmals ein europapolitisches Profil des 16. Deutschen Bundestages erstellt, das ab heute zum kostenlosen Download zur Verfügung steht. Mehr als 50 Bundestagssabgeordnete von Bündnis 90/ Die Grünen, CDU/CSU, FDP, Linkpartei.PDS und SPD beziehen hierin ausführlich Stellung zu bedeutenden EU-Themen. Neben individuellen Antworten, stehen zudem Parteien- und Koalitionsspiegel zur Verfügung, die parteiinterne Strömungen und potentielle Koalitionskonstellationen anschaulich darstellen.
Deutschland hat gewählt - was wird aus Europa?
Das EU-Informationsportal EurActiv in Brüssel hat unmittelbar nach der Bundestagswahl EU-Akteure nach ihrer Einschätzung zur zukünftigen Europapolitik befragt. Lesen Sie dazu das Interview mit Bernd Hüttemann, Generalsekretär der Europa-Union und des Netzwerks Europäische Bewegung Deutschland. Mehr...
Die Britische Ratspräsidentschaft und die Zukunft Europas
Die Europa-Union im Gespräch mit dem Britischen Botschafter S.E. Sir Peter Torry
Bereits in seiner Begrüßung der mehr als 250 Gäste in der Britischen Botschaft riss der Berliner Landesvorsitzende der Europa-Union Gerd Wartenberg die Themen an, die für die Monate der britischen Präsidentschaft im Vordergrund stehen. Im Besonderen sprach er die Frage der zukünftigen Finanzierung einer erweiterten EU und die Situation nach den gescheiterten Verfassungsreferenden an. Mehr ...
Neuer Internet-Auftritt des Europäischen Parlaments
Mit dem Start des neuen Internet-Auftritts am 13. September erhofft sich das Europäische Parlament eine bessere Kommunikation mit den europäischen Bürgerinnen und Bürgern - ein Anliegen, dass die Europa-Union in ihrer parlamentarischen Arbeit voll unterstützt. Mehr ...
Wie europäisch wird der neue Bundestag?
Die Bundestagswahl am 18.09.2005 wird auch zu einer Richtungsentscheidung über die deutsche Europapolitik führen.Dies zeigt eine Umfrage der überparteilichen Europa-Union Deutschland und ihres Jugendverbandes Junge Europäische Föderalisten (JEF) unter den Kandidaten für die Bundestagswahl. Mehr ...
EU-Nachrichten: Wichtige Trends bei Wahlprüfsteinen
Die EU-Nachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission berichten in ihrer aktuellen Ausgabe 30/2005 über die Wahlprüfsteine der Europa Union und der JEF
Sind Sie für oder gegen die Ratifizierung des EU-Verfassungsvertrags? Plädieren Sie für ein neues Amt des deutschen Europaministers? Möchten Sie, dass sich die EU auf nur einige wenige Amtssprachen beschränkt?
12 Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl gingen auf Bundesebene an 241 Kandidatinnen und –kandidaten. Bislang kamen 31 Antworten mit ausführlicher Begründung zurück, davon alleine 13 von Bündnis 90/Die Grünen (25%) und 7 von der FDP (15%), doch erst 4 von der PDS (9%), 5 von der SPD (10%) und 2 von der CDU/CSU (4% - Stand: 30.8., 18.00). Auf Landesebene liegt die Beteiligung in Thüringen mit 27 Prozent vor Bayern (25%) an der Spitze, Brandenburg und Sachsen-Anhalt bilden die Schlusslichter (keine Antworten).
Trends erkennbar
Zwar kann bei den Antworten der 31 Bundestagskandidaten noch nicht von repräsentativen Ergebnissen gesprochen werden, jedoch von einigen Trends: Kein Abgeordneter der Grünen, jedoch 71 Prozent der FDP sind dafür, dass Deutschland sich in der EU zunächst für eine Phase der Konsolidierung einsetzt. Der Vorschlag eines Europaministers kommt bei beiden Parteien nicht gut an. Einig sind sich fast alle Kandidaten, dass die Europakommunikation intensiviert und die Zusammenarbeit der Parlamente von EU, Bund und Ländern verstärkt werden sollen. Dagegen wollen nur 8 Prozent der Grünen eine Beschränkung der EU auf wenige Amtssprachen, aber 71 Prozent der FDP, 50 zu 50 die Übrigen.
Individuelle Antworten
Die Antworten enthalten zudem individuelle Statements der Abgeordneten zu Fragen, die ihnen europapolitisch besonders wichtig sind. Viele Abgeordnete haben hiervon ausgiebig Gebrauch gemacht, zum Beispiel Günter Gloser (SPD), der sich mehr “europäisch orientierte Medien” wünscht.
http://www.eu-kommission.de/html/presse/presse_05_02.asp?id=296
Europa-Union und Netzwerk EBD unterstützen Bundespräsident Horst Köhler - "Gemeinsam für Europa!"
Bundespräsident Horst Köhler hat im Juli 2005 mit den Präsidenten von sechs weiteren EU-Mitgliedstaaten in mehreren großen Tageszeitungen Europas einen Aufruf "Gemeinsam für Europa!" veröffentlicht.
Elmar Brok, Präsident der überparteilichen Europa-Union und Monika Wulf-Mathies, Präsidentin des Netzwerks Europäische Bewegung haben in einem Brief an Horst Köhler sogleich ihre Unterstützung angeboten und im Sinne einer kohärenten Europa-Kommunikation erste Vorschläge unterbreitet.
Bundestagswahl: Wofür stehen die Parteien in der Europapolitik?
Im bisherigen Wahlkampf spielt die europäische Komponente eine eher marginale Rolle. Dies steht in drastischem Gegensatz zur tatsächlichen Bedeutung der Einbindung des deutschen Bundestags in den europäischen Politikprozess. So haben beispielsweise die Erfahrungen im Bereich der Dienstleistungsrichtlinie oder des europäischen Haftbefehls gezeigt, wie wichtig eine frühzeitige und umfassende Auseinandersetzung des Bundestags mit europapolitischen Themen ist. Um dieser gesteigerten Relevanz Europas Rechnung zu tragen, hat die Europa-Union Kandidatinnen und Kandidaten zur Bundestagswahl sowie die derzeit im Parlament vertretenen Parteien auf ihre europapolitischen Standpunkte hin beleuchtet. Detaillierte Informationen zu den Positionen der einzelnen Kandidatinnen und Kandidaten finden Sie unter www.wahlen-europa.de. Die jeweiligen Europakapitel aus den aktuellen Wahlkampfprogrammen der Parteien finden Sie als PDF-Dokument zusammengefasst hier:
Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl gestartet
Am 18. September wird mit dem Bundestag und einer neuen Bundesregierung auch eine wichtige Stimme im europäischen Politikprozess neu bestimmt. So sehr Europapolitik deutsche Innenpolitik ist, so sehr beeinflusst deutsche Politik die weitere Entwicklung Europas. Europa-Union und JEF haben aus diesem Anlass Wahlprüfsteine für die Kandidatinnen/en zur Wahl des Bundestags initiiert. Von den Antworten auf die 12 Fragen, die zunächst an die jeweils ersten drei Landeslistenvertreter/innen der Parteien SPD, CDU/CSU, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und der Linkspartei.PDS gestellt wurden, erhoffen wir uns ein möglichst umfassendes europapolitisches Bild der zukünftigen Abgeordneten.
Um die Attraktivität der Teilnahme für die Kandidatinnen/en zu verbessern, setzen wir auf eine Kombination aus klassischem Fragebogen und einem eigens zu diesem Zweck eingerichteten Internetportal, über welches einerseits die Stimmabgabe erfolgen kann und andererseits interessierte Bürgerinnen und Bürger auf die immer aktuellen Antwortdaten Ihrer Kandidatinnen/en zurückgreifen können. Schauen Sie doch einfach vorbei unter www.wahlen-europa.de
Verfassung für Europa - 2. Auflage des Taschenkommentars erschienen
Der Vertrag über eine Verfassung für Europa wurde am 29. Oktober 2004 in Rom feierlich verkündet. Am 27. Mai 2005 stimmte der Deutsche Bundestag dem Vertrag zu. Mit der Annahme der Verfassung in Belgien haben bereits 14 Mitgliedstaaten den Vertrag angenommen. Dies sind mehr als die Hälfte aller EU-Länder mit mehr als der Hälfte aller europäischen Bürger.
Doch was steckt eigentlich drin in dieser Verfassung, und warum tun sich einige Mitgliedstaaten, wie Frankreich und die Niederlande so schwer, ihr zuzustimmen? Der Taschenkommentar gibt auf diese und weitere Fragen fundierte Antworten. Mehr ...
Generalsekretariat zieht nach Berlin
Der Anfang August vollzogene Umzug des Generalsekretariats der Europa-Union vom Rhein an die Spree bedeutet gleichzeitig auch das Ende der langjährigen "Bonner Ära" des Verbandes. Neuer Sitz des Generalsekretariats ist das Jean-Monnet-Haus in Berlin. Dort ist seit Anfang 2004 bereits das Projektbüro des Bundesverbandes untergebracht. Die Konzentration auf Berlin sowie die damit unmittelbar verbundene Nachbarschaft zu den Büros des Netzwerks Europäische Bewegung und dem Institut für Europäische Politik im Jean-Monnet-Haus bieten für die Europa-Union neue Chancen für Synergien und eine noch intensivere Zusammenarbeit.
Leider bedeutet der Umzug auch, dass das Generalsekretariat in Berlin künftig ohne die Unterstützung von Annette Gerstmeier auskommen muss. Die Geschäftsführung dankt ihr ganz herzlich für ihre engagierte, ausgezeichnete Tätigkeit und die vertrauensvolle Zusammenarbeit in den zurückliegenden Jahren.
Der Europäische Verfassungsprozess muss weitergehen
Das Präsidium der Europa-Union hat sich auf seiner Sitzung am 1. Juli 2005 in Berlin für eine Fortsetzung des Europäischen Verfassungsprozesses ausgesprochen. Auf der Grundlage einer Vorlage der AG „Verfassung“ wurden Vorschläge für das weitere Vorgehen der Europa-Union formuliert. Das entsprechende Positionspapier soll bis zum Bundeskongress der Europa-Union im Rahmen der Verbandsdebatte weiterentwickelt werden.
Europa-Union Präsidium tagte in Berlin
Das Präsidium der Europa-Union hat sich auf seiner Sitzung am 1. Juli 2005 in Berlin für eine Fortsetzung des Europäischen Verfassungsprozesses ausgesprochen und unterstrichen, dass die Verfassung für die erweiterte Union einen deutlichen Fortschritt bedeuten würde. Allerdings dürfe die EU angesichts ihrer aktuellen Krise nach den negativen Referenden in Frankreich und den Niederlanden nicht so weitermachen wie bisher. Mehr ...
„Quo vadis, Europa?“ - Europa vor den zukünftigen Erweiterungen
Tagesseminar, 17.06.2005, Tübingen
Am 17.Juni 2005 fand in Kooperation mit dem Centre International de Formation Européenne (CIFE) das vierte Tagesseminar der Europa-Union Deutschland, Kreisverband Tübingen zum Thema „Erweiterung der EU“ statt. Über 35 Personen folgten der Einladung zum Seminar, dass sich einerseits mit den Beitrittskandidatenländern befasste und andererseits auch die Situation der EU nach den Referenden in Frankreich und den Niederlanden darstellen sollte. Ein großer Vorteil war, dass alle Referenten aus den jeweiligen Ländern kamen und somit auch die Situation „vor Ort“ gut einschätzen konnten. Mehr ...
UEF-Präsidentin Bresso für Fortsetzung des Ratifikationsprozesses
Aufruf der Präsidentin der UEF, Mercedes Bresso, im Hinblick auf die Sitzung des Rates der Europäischen Union am 16./17. Juni 2005
Angesichts der sehr ernsten Legitimationskrise des europäischen Einigungsprozesses nach den negativen Referenden über das Europäische Verfassungprojekt in Frankreich und den Niederlanden, müssen die Staats-und Regierungschefs eine mutige Wahl treffen, wenn sie einen langsamen Verfall des Integrationsprozesses der Europäischen Union vermeiden wollen. Mehr ...
Zur EU-Verfassung gibt es keine Alternative
Die Europa-Verbände nach dem französischen Nein!
Europa muss jetzt Kurs halten
Mit Entäuschung aber auch mit einem klaren Votum für die EU-Verfassung haben Monika Wulf-Mathies, Präsidentin des Netzwerks Europäische Bewegung und Elmar Brok, Präsident der Europa-Union Deutschland das französische Nein zur EU-Verfassung kommentiert. Mehr...
JA-Kampagne vor dem Reichstag ein Riesenerfolg!
Nachdem Gegner der EU-Verfassung eine Demonstration für den Tag der Abstimmung im Deutschen Bundestag vor dem Reichstag angekündigt hatten, haben die Europa-Union Deutschland und die Jungen Europäischen Föderalisten zusammen mit dem Netzwerk Europäische Bewegung Deutschland schnell reagiert. Die "Gegendemonstration" JA-Kampagne wurde zum großen Erfolg.
Mit Plakaten, Transparenten und dem eigens aus Brüssel eingeflogenen YES-Ballon wurde die große Treppe vor dem Hauptportal des Reichstags "besetzt". Mit der Unterstützung von vielen französischen Schülern wurde die Ratifizierung in Deutschland gefeiert und ein klares Signal für das anstehende Referendum in Frankreich am 29. Mai 2005 gegeben.
Führende Europapolitiker des Deutschen Bundestages wie Peter Altmaier (CDU), Michael Roth und Axel Schäfer (beide SPD), Rainder Steenblock (Bündnis90/Grüne) sowie Sabine Leutheuser-Schnarrenberger (FDP) verstärkten aktiv die JA-Kampagne.
Bernd Hüttemann, Generalsekretär von Europa-Union/Europäischer Bewegung, war mit der Aktion sehr zufrieden: "Das Netzwerk Europäische Bewegung Deutschland - gemeinsam mit seinen Mitgliedsverbänden - hat mal wieder bewiesen, dass Europa kein Zufall ist: wenn es darum geht, Europa voran zu bringen - auch mal durch schwieriges Fahrwasser zu leiten - dann können wir die Menschen mobilisieren und für Europa Flagge zeigen."
Das Medieninteresse war überwältigend. Rund 20 Kamerateams, Radiosender und Agenturen waren vor Ort. Auch die Bildsprache wird somit am heutigen Tage sein: JA zur EU-Verfassung!
Deutschland sagt JA zur EU-Verfassung!
Noch immer versuchen einflussreiche Kampagnen in Frankreich und einige Einzelkämpfer in Deutschland mit Schreckensbildern die Bürgerinnen und Bürger von einem Nein gegen die EU-Verfassung zu überzeugen.
In Deutschland stehen die Nein-Sager damit auf verlorenem Posten: laut der jüngsten Umfrage von Infratest DIMAP vom 9. Mai 2005 folgen ihnen lediglich 15 Prozent der Deutschen. Dagegen sprechen sich 59 Prozent der Deutschen klar für die EU-Verfassung aus! Mit der Ratifizierung der EU-Verfassung durch den Deutschen Bundestag folgen die Abgeordneten dem eindeutigen Wunsch der deutschen Bevölkerung nach einer qualitativen Weiterentwicklung der Europäischen Union. Europaverbände feiern JA zur EU-Verfassung!
Die Europaverbände im Netzwerk Europäische Bewegung Deutschland, Europa-Union Deutschland und die Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) laden gemeinsam mit Vertretern der Parteijugendorganisationen ein zur JA-Feier und unterstützen die JA-Kampagne in Frankreich.
Donnerstag, 12. Mai 2005, um 12.00 Uhr am Westeingang des Reichstagsgebäudes Mehr...
Helmut Kohl zeichnet optimistisches Bild Europas
Am Samstag, den 07.05. fand in Ludwigshafen die Sitzung von Bundespräsidium und Bundesausschuss der Europa-Union statt. Im Verlauf einer Diskussion mit den Ausschussmitgliedern verwies der ehemalige Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl auf die wichtigen Schritte, die Europa bereits in diesem Jahrzehnt gegangen sei. Mehr ...
30.04.-09.05.2005 Europawoche "Europa in guter Verfassung"
Bereits im 11. Jahr rückt die Europawoche 2005 europäische Themen und Ideen in den Blickpunkt des öffentlichen Interesses. Unter dem Motto ”Europa in guter Verfassung” stehen in der Zeit vom 30. April bis zum 9. Mai 2005 bundesweit mehr als tausend Veranstaltungen auf dem Programm. Auch die Verbände der Europa-Union beteiligen sich mit vielfältigen Aktionen an der Europawoche und präsentieren sich mit Infoständen auf den Straßen und Plätzen vieler Gemeinden und Städte. Sehr gerne laden wir Sie ein, uns zu besuchen und mit uns ins Gespräch zu kommen. Für weitere Informationen zu Veranstaltungen in Ihrer Nähe besuchen Sie bitte die jeweiligen Seiten der Landesverbände.
Grußworte zur Europawoche 2005:
Grußwort des Präsidenten der Europäischen Kommission José Manuel Barroso
Grußwort des Präsidenten des Europäischen Parlaments Josep Borrell
Grußwort des Leiters der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland Dr. Gerhard Sabathil
Nationale Debatten nicht auf Kosten der Verfassung!
EU-Verfassungsreferendum in Frankreich schon am 29. Mai!
Nun schnelle deutsche Ratifikation der EU-Verfassung wichtiges Signal
Nationale Debatten nicht auf Kosten der Verfassung!
Berlin, 04.03.2005 Die parteiübergreifende Europa-Union fordert in einem offenen Schreiben an Bundeskanzler Schröder, die Fraktionsvorsitzenden im Bundestag und die Länder-Ministerpräsidenten dazu auf, die deutsche Ratifikation der Europäischen Verfassung zügig abzuschließen. Mehr...
Neue Arbeitsgruppe "Grenzen Europas" beschlossen
Das Präsidium der Europa-Union Deutschland hat auf seiner Sitzung am 26. Februar beschlossen, eine Arbeitsgruppe "Die Grenzen Europas" unter der Leitung von Vizepräsident Ernst Johansson einzusetzen. Zu den Mitgliedern der AG gehören u.a. Ursula Kalbfleisch-Kottsieper, Dr. Hermann Kuhn, Dr. Dietrich von Kyaw, Dr. Marc Oliver Pahl, Ernst Piehl und Rainer Wieland MdEP. Auf der Grundlage eines von Ernst Johansson vorgelegten Papiers soll die AG einen Entschließungsentwurf für den diesjährigen EUD-Bundeskongress erarbeiten. Eine erste Fassung wird bereits auf der Bundesausschusstagung am 7. Mai in Ludwigshafen zur Diskussion gestellt. Mehr ...
JA zur EU-Verfassung am Brandenburger Tor
Am Samstag, dem 26. Februar 2005 startete die Europa-Union Deutschland, das Netzwerk Europäische Bewegung und JEF die europaweite JA-Kampagne zur EU-Verfassung in Deutschland vor dem Brandenburger Tor am Platz des 18. März. Der Präsident der Europa-Union, Elmar Brok MdEP sowie die Präsidiumsmitglieder Thomas Mann MdEP und Rainer Wieland MdEP ließen gemeinsam mit dem Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, Dr. Gerhard Sabathil, den "JA-Ballon" steigen.
Weitere Informationen zu der Kampagne unter www.yes-campaign.net
Informieren Sie sich hier über die Position der Europa-Union zur EU-Verfassung.
Europaweite JA-Kampagne gestartet
In Brüssel wurde heute offiziell die europaweite JA-Kampagne zur EU-Verfassung gestartet. Sie wird die nationalen Kampagnen der 25 EU-Mitgliedstaaten - insbesondere in Ländern mit Referenden - koordinierend unterstützen, Best Practise Aktionen austauschen und gemeinsame Initiativen vernetzen. In Deutschland wird die JA-Kampagne in enger Kooperation vom Netzwerk Europäische Bewegung gemeinsam mit der Europa-Union Deutschland und der JEF gesteuert. Zentrale Kommunikationsplattform ist der Internetauftritt www.yes-campaign.net. Weitere Informationen auf den Seiten der Europa-Union finden Sie hier.
