Archiv der Veranstaltungen im Rahmen der Europäischen Initiativen:

Salon Europa - Präsentation der europaweiten JA-Kampagne

25 EU-Staaten, 24 Hürden…  Der schwere Weg zur Europäischen Verfassung. Präsentation der europaweiten JA-Kampagne zur Ratifizierung der EU-Verfassung in Berlin.

 

Bereits im November 2004 hat die Internationale Europäische Bewegung in Brüssel die europaweite JA-Kampagne zur Ratifizierung der EU-Verfassung vorgestellt, die offiziell am 19. Januar 2005 gestartet wird. In Deutschland wird das Netzwerk Europäische Bewegung die JA-Kampagne in enger Kooperation mit der Europa-Union Deutschland und der JEF steuern und mit nationalen Aktivitäten abstimmen. Im Rahmen der Auftaktveranstaltung ihrer Reihe Salon Europa hat die Europa-Union nun erstmalig in Berlin die Ja-Kampagne präsentiert:

 

In den Räumen der Heinz-Schwarzkopf-Stiftung erläuterten der Koordinator der Kampagne, Marko Bucik, Internationale Europäische Bewegung (Büro Brüssel) sowie Nicolás Enríquez González, Europäische Bewegung (Büro Madrid) ihre Konzepte, um mit Hilfe dieser einzigen europaweiten Kampagne den schweren Weg zur Europäischen Verfassung meistern zu können.

 

weiter zur pdf-Version Vortrag Bucik

weiter zur pdf-Version Vortrag Gonzáles

 

Insbesondere zwischen den Ländern, in denen Referenden stattfinden werden, soll der Erfahrungsaustausch von Best Practice gefördert, Argumentationshilfen und Referenten zur Verfügung gestellt und eine Reihe von Veranstaltungen in den unterschiedlichen Länder organisiert werden.

 

Gerade dieser transnationalen Komponente wurde im Rahmen des Salon Europa besonders Rechnung getragen, indem die geladenen Botschaftsvertreter aus den EU-Mitgliedstaaten Belgien, Frankreich, Großbritannien, Polen, Portugal, Spanien und Tschechien im unmittelbaren Anschluss ihre jeweils landesbezogenen Reaktionen und Prognosen zur JA-Kampagne abgaben. 

 

Auch der Präsident der Europa-Union Deutschland, Elmar Brok MdEP, sieht ein großes Potenzial in der europaweiten Kampagne. "Durch den gemeinsamen Auftritt der Europaverbände wird die Ja-Kampagne eine starke Stimme im europaweiten Kampf um die Verfassung sein!", so Brok.

 

Zentrale Kommunikationsplattform der JA-Kampagne ist der Internetauftritt http://www.yes-campaign.net

 

Parlamentarisches Forum EU Verfassung: "Finanzverhandlungen 2007 – 2013"

Die jüngste Sitzung des Parlamentarischen Forums Europäische Verfassung im Deutschen Bundestag fand auf Einladung von Peter Altmaier MdB am 01. Dezember 2004, von 19:00 bis 21:00 Uhr im Europasaal des Paul-Löbe-Hauses statt.

Wo liegen Europas Grenzen?

Podiumsdiskussion, 01.12.2004, Kiel

 

14 Tage vor der Entscheidung des Europäischen Rates für die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen mit der Türkei veranstaltete die Europa-Union in Kooperation mit ihrem Landesverband Schleswig-Holstein eine sehr gut besuchte Podiumsdiskussion über die Grenzen Europas im Kieler Landeshaus. Landtagspräsident Heinz-Werner Arens eröffnete als Schirmherr die Veranstaltung. Er unterstrich, dass Europa mehr sei, als eine Wirtschaftsgemeinschaft, die eine Fülle von Gesetzen erlässt. Europa müsse in den Köpfen und Herzen der Bürger verankert werden. Die Schaffung einer europäischen Identität sei ein ständiger Entwicklungsprozess.

Der Historiker Prof. Dr. Steindorf sah Europa als ein historisches Staatengemenge mit vielen, sich stark verändernden Grenzen. Die Europäische Union dürfe nicht mit Europa gleichgesetzt werden. Botschafter a. D. Dr. Dietrich von Kyaw unterstrich die Rolle der EU als Stabilitätsanker für ganz Europa. Sie habe geostrategische Eigeninteressen auf dem Balkan und in der Türkei. Die Aussicht auf eine Mitgliedschaft in der EU sei der wichtigste Stabilitätsfaktor in Europa. Dies gelte auch für die Staaten zwischen der EU und Russland.

Im Gegensatz dazu sah Klaus-Dieter Frankenberger von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung die Gefahr, dass sich die EU mit der Türkei die brisante geopolitische Lage im Nahen Osten ins Haus hole. Mit ihr wäre eine Potenzierung der Heterogenität und eine Erosion der Solidarität innerhalb der EU zu befürchten.

Die Abgeordnete Dr. Gabriele Kötschau richtete den Blick auf die neuen Nachbarn der EU im Osten. Kulturell betrachtet sei der größte Teil Russlands europäisch. „Wo wir die Grenzen Europas ziehen, liegt an uns, in unseren Köpfen.“

Ernst Johansson, warf einen Blick auf die juristischen Grenzen Europas. In der Europäischen

Verfassung heiße es dazu: „Die Union steht allen europäischen Staaten offen, die ihre Werte achten und sich verpflichten, ihnen gemeinsam Geltung zu verschaffen.” Europäische Staaten im Sinne der Verfassung seien diejenigen, die im Europarat vertreten sind. Im Anschluss entspann sich eine lebhafte Debatte über das Für und Wider eines Beitritts der Türkei zur EU.

 

Lernfeld Europa. Politische Bildung in neuer Verfassung?

Fachtagung, 22./23.10.2004, Königswinter, AZK (Arbeitnehmerzentrum Königswinter)

 

Mit dem im Juni 2004 beschlossenen Entwurf für eine Europäische Verfassung sowie mit der Erweiterung der EU um 10 neue Mitgliedstaaten am 1. Mai 2004 wird sich Europa in den nächsten Jahren nachhaltig verändern. Diese Integrationsschritte werden sich auch in der politische Bildung widerspiegeln müssen, denn die zukünftige Verfassung wird zur neuen Grundlage für die Auseinandersetzung mit dem erweiterten Europa. Ziel der Fachtagung ist es, die Herausforderungen für die politische Bildung, die sich aus der neuen Verfasstheit der Europäischen Union ergeben, aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten und gleichzeitig sowohl konzeptionelle wie auch praktische Anregungen für MultiplikatorInnen aus dem Bildungsbereich bereit zu stellen. Interessenten sind herzlich willkommen und finden weitere Informationen bzw. die Möglichkeit sich anzumelden auch im Programm der Veranstaltung.

20.10.2004 Parlamentarisches Forum Europäische Verfassung

Das PFEV bietet in regelmäßigen Abständen einen intensiven Austausch zur werdenden Europäischen Verfassung. Die Treffen finden im Bundestag statt und stehen Abgeordneten bzw. Vertretern von Bundesregierung, Ländern und Wissenschaft offen. Zum Thema "Ist die Europäische Union bereit für den Beitritt der Türkei?" fand  am 20. Oktober 2004 um 19:00 h im Europasaal des Paul-Löbe-Hauses ein PFEV-Treffen statt. 

20.10.2004 Europäisches Wirtschaftsforum

20.10.2004, Wittenberg

 

Die wirtschaftliche Zusammenarbeit ist seit jeher eine zentrale Komponente der Europäischen Integration. Auch und gerade durch die dieses Jahr vollzogene Erweiterungsrunde sind Hoffnungen und Ängste der Europäer eng mit wirtschaftlichen Aspekten der EU verknüpft. Das international besetzte Europäische Wirtschaftsforum der Europa-Union Deutschland und ihres Landesverbandes Sachsen-Anhalt soll den wirtschaftlichen Dialog mit den neuen Mitgliedstaaten fördern und die Zusammenarbeit intensivieren. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Programm sowie der Einladung.

09.10.2004 "Gemeinsam: Für die Europäische Verfassung"

Symposium, 09.10.2004, Herne

 

Seit ihrer Gründung fordert die Europa-Union eine europäische Verfassung. Jetzt gilt es die Chance zu nutzen und die Hürde der Ratifizierung in allen 25 Mitgliedsländern der erweiterten EU zu nehmen. "Die Verfassung für die größere Europäische Union" lautet folgerichtig der Titel des Vortrags von Prof. Dr. Klaus Hänsch , MdEP. Im Anschluss folgt eine Podiumsdiskussion zum Thema: "Was bringt uns die Erweiterung? Erste Erfahrungen mit den neuen Mitgliedsländern". Bitte finden hier sie weitere Informationen sowie das vollständige Programm.

09.10.2004 "Die Europäische Union - jetzt in besserer Verfassung?"

Europapolitische Tagung,  09.10.2004, Prüm, Veranstaltungs- und Kongresszentrum, Kalvarienbergstraße 5.

 

Die Europa-Union Deutschland, ihr Landesverband Rheinland-Pfalz mit Landesbeirat und CIFE sowie die Veranstaltergemeinschaft des 1. Europäischen Wanderreitsymposiums nehmen das "Europäische Jahr der Erziehung durch Sport" zum Anlass einer  gemeinsamen europapolitischen Tagung zum Thema "Die Europäische Union - jetzt in besserer Verfassung?" Interessenten sind dazu herzlich willkommen und finden weitere Informationen bzw. die Möglichkeit sich anzumelden auch auf der Einladung sowie im Programm der Veranstaltung.

30.09.-03.10.2004 "Wege nach Europa"

Ort: Bratislava, Slowakische Republik

Im Rahmen der Projektreihe Europäische Initiativen führte die Europa-Union Deutschland bereits zum vierten Mal die Aktion "Wege nach Europa" durch. Ziel ist der Austausch von Meinungen und Information mit den neuen Partnern in der EU sowie die Erörterung von Möglichkeiten, proeuropäische zivilgesellschaftliche Strukturen aufzubauen und ehrenamtliches Bürgerengagement für Europa zu befördern. Die Aktion richtet sich daher an Vertreter der Zivilgesellschaft aus den neuen und "alten" EU-Mitgliedsländern, insbesondere Multiplikatoren aus Verbänden, dem Bildungs- und Medienbereich. Da dieses Jahr die Situation in der Slowakischen Republik im Mittelpunkt des Interesses stand, sind im Programm /englische Version entsprechende Repräsentanten des politischen und öffentlichen Lebens als Referenten vorgesehen. Mehr in Europa-Aktiv

18.09.2004 "Heimspiel Europa. Die deutsche Europapolitik in der neuen Europäischen Union"

18.09.2004, Aschaffenburg: Forum zur Europafähigkeit des deutschen Föderalismus mit Experten aus Bund, Ländern und Europa. Mehr in Europa-Aktiv...

Kooperationsprojekt In Europa für Europa

In Europa für Europa. Junge Menschen gestalten gemeinsam(e) Demokratie

Am 01. September fiel der Startschuss für ein neu angelegtes Kooperationsprojekt der Europa-Union Deutschland mit dem Theodor-Heuss-Kolleg der Robert Bosch Stiftung. "In Europa für Europa. Junge Menschen gestalten gemeinsam(e) Demokratie" unterstützt Nachwuchskräfte aus Mittel- und Osteuropa mit ausgeprägtem Bewusstsein für Nachhaltigkeit, demokratische Prinzipien und Interkulturalität und bestärkt sie in ihrer Tätigkeit als Multiplikatoren des europäische Gedankens zu wirken. Mehr ...