„Die aktuellen Herausforderungen, der Kampf gegen den Terror, die große Fluchtbewegung, machtpolitische Verschiebungen in der Welt, Instabilität an Europas Peripherie, die Folgen der Weltfinanzkrise, die wirtschaftliche und soziale Spaltung Europas, Globalisierung, Digitalisierung und demographischer Wandel lassen sich nur gemeinsam bewältigen“, unterstreicht Moos. „Die Europäische Union darf nicht scheitern, sondern muss institutionell und politisch weiterentwickelt werden“, so der Generalsekretär der überparteilichen Europa-Union. Wichtig sei, dass die in Deutschland Verantwortung tragenden Politiker sich an dem orientieren, was ist und nicht, was war, dass sie ihre europäischen Partner richtig einschätzen, deren Interessenlagen verstehen, Handlungsmöglichkeiten und -grenzen erkennen und ihre Europapolitik entsprechend ausrichten.
Die überparteiliche Europa-Union Deutschland und ihr Jugendverband Junge Europäische Föderalisten seien das zentrale Bindeglied zwischen Politik und Gesellschaft. „Wer in dieser für Europa, für Deutschlands Zukunft in Europa entscheidenden Zeit dabei sein will, muss sich hier engagieren“, sagt Moos.
Die Konferenz wird seit 2006 von Studierenden der WHU – Otto Beisheim School of Management ausgerichtet. Unter dem Titel „Zentren der Macht“ geht es 2015 um das Spannungsfeld von Datenschutz und digitaler (R)evolution, den europäischen Gedanken im globalen Machtgefüge der Zukunft sowie um die Frage, wie viel Humanität in der Wirtschaft kosten darf. Das forumWHU mit seinem breiten Angebot an Vorträgen, Diskussionen und Workshops richtet sich an Studierende aller Fachrichtungen.
EUD-Generalsekretär Christian Moos ist eingeladen am 20. November die Tischrede im Rahmen des Galadinners zu halten.