Moos betonte, dass ein bilateraler Deal zwischen Washington und Moskau, der Russland zusätzlichen Einfluss in Osteuropa einräumt oder europäische Partner übergeht, das Fundament transatlantischer Sicherheit erschüttern würde:
„Ein solcher Kurs würde das Vertrauen in den amerikanischen Schutzschirm nachhaltig schwächen und den Zusammenhalt der NATO gefährden. Europa wäre gezwungen, eigene strategische Gegenmaßnahmen zu ergreifen und neue politische wie wirtschaftliche Partnerschaften zu suchen.“
Die Europa-Union sieht darin erhebliche Risiken – für die Ukraine, für die Stabilität Europas und für die globale Ordnung.
„Es kann weder im amerikanischen noch im europäischen Interesse liegen, dass die EU in die strategische Abhängigkeit von China gedrängt wird“, so Moos. „Washington und Brüssel sollten deshalb alles daransetzen, ein solches Szenario zu verhindern. Die Verteidigung europäischer Sicherheit und der regelbasierten internationalen Ordnung muss weiterhin ein gemeinsames transatlantisches Projekt bleiben.“