Bereits zu Beginn der Legislaturperiode hat Europa-Professionell sieben Empfehlungen zur Neugestaltung der Europapolitik der Bundesregierung aufgestellt, insbesondere zur deren europapolitischer Arbeitsweise:
Die neue Bundesregierung sollte
1. eine detaillierte deutsche „Europa-Agenda“ für die kommende Legislaturperiode aufstellen,
2. sich rascher positionieren und ihre Haltung im Laufe des Entscheidungsprozesses flexibler anpassen,
3. kontinuierliche Präsenz gegenüber allen europäischen Institutionen und auf allen Ebenen zeigen,
4. ihr europapolitisches Handeln gegenüber der Öffentlichkeit, den Parlamenten und den beteiligten Kreisen transparent machen,
5. effizientere und klarere Entscheidungsstrukturen etablieren,
6. die europäische Personalpolitik strategischer, vorausschauender und nachhaltiger gestalten und
7. mit einer integrierten, modernen und adressatengerechten Kommunikation die Öffentlichkeit über die europapolitischen Vorgänge aus deutscher Sicht informieren.