Damit ist der Verband berechtigt, als gesellschaftliche Institution eine Vertreterin oder einen Vertreter in den Rundfunkrat zu entsenden. "Wir begrüßen diese Entscheidung ausdrücklich. Als Verband der europäisch orientierten Zivilgesellschaft sind wir die richtige Institution, um im Sinne der Vielfalt auch mit europäischer Perspektive auf Fragestellungen und Themen zu blicken", erläutert Wolfram Kuschke, Staatsminister a.D. und NRW-Landesvorsitzender der Europa-Union. "Andersherum kennen wir aber auch aus unserem täglichen ehrenamtlichen Engagement die Anforderungen, die die Bürgerinnen und Bürger zum Beispiel an eine Europa-Berichterstattung in den Medien stellen." Aufgabe des Rundfunkrates ist es, die Interessen der Allgemeinheit unter Berücksichtigung der Vielfalt der Meinungen der Bürgerinnen und Bürger zu vertreten. Dies kommt zum Beispiel bei Beschlüssen über die Programmrichtlinien und Telemedienangebote, aber auch bei wesentlichen personellen Entscheidungen für öffentlich-rechtliches Fernsehen und den Rundfunk zum Tragen. Die Europa-Union NRW e.V. ist Teil der größten Bürgerinitiative für Europa und setzt sich mit ehrenamtlichem Engagement für die friedliceh Einigung Europas ein.