Europa-Union wirbt für transnationale Listen bei der Europawahl

Heute Abend stimmt das Europäische Parlament über einen Bericht zu den Europawahlen ab, in dem auch Diskussionsvorschläge für die nächsten Wahlen 2024 enthalten sind. EUD-Generalsekretär Christian Moos warb heute in einem Schreiben an die Europa-Union Parlamentariergruppe im Europäischen Parlament für die Beibehaltung des Vorschlags transnationaler Listen im zu verabschiedenden Bericht.

"Die überparteiliche Europa-Union Deutschland spricht sich für eine Reform des europäischen Wahlrechts bzw. die Schaffung eines solchen zur nächsten Europawahl aus. Ein zentraler Aspekt ist dabei, dass es auch transnationale Listen geben soll, um das Entstehen einer europäischen Öffentlichkeit zu befördern und die Demokratie auf europäischer Ebene zu stärken. Wir möchten Sie als unser Mitglied bitten, diese Position der europäischen Föderalisten in ihrer Entscheidungsfindung zu berücksichtigen", schrieb Moos und verwies auf die aktuelle Beschlusslage des Verbandes. Bereits 2019 hatte die Europa-Union gefordert: "Bei künftigen Europawahlen muss der europäische Charakter der Wahlen durch die Einführung länderübergreifender europäischer Listen gestärkt werden."

Der EUD-Parlamentariergruppe im Europa-Parlament gehören derzeit 62 europäische Abgeordnete an, die Mitglied der überparteilichen Europa-Union Deutschland sind.

Die Europa-Union Mecklenburg-Vorpommern veröffentlichte heute aus demselben Anlass eine Pressemitteilung. Darin erklärt sie, dass die Forderung der Europa Union Deutschland nach transnationalen Listen bei den Europawahlen auch im Europäischen Parlament unterstützt werden müsse.

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