Flucht aus der Heimat - im Dialog mit Flüchtlingen

"Warum sollten wir miteinander in Deutschland Probleme haben, wenn wir diese nicht einmal in Syrien hatten", so die Antwort von Joseph (21) aus Aleppo und Christ. "Es gibt viele Städte in Syrien, wo Moscheen und Kirchen gegenüber stehen und wir miteinander friedlich gelebt haben", berichtet Mohamad (19) aus Duma und muslimischen Glaubens, aus seinem Leben vor dem Krieg. Unfassbar, was die beiden erlebt haben und ein Beweis dafür, dass Muslime und Christen bereits langer Zeit friedvoll zusammenleben!

Moderiert wurde die Veranstaltung in der Alten Kaffeerösterei bei der Europa-Union Lünen in Anwesenheit vom Ersten Beigeordneten der Stadt Lünen, Herrn Horst Müller-Baß, gemeinsam vom Präsidenten der Auslandsgesellschaft, Marc Frese, sowie vom Staatsminister a.D. und Landesvorsitzenden der Europa-Union NRW, Wolfram Kuschke.

Berichtet und diskutiert wurde des Weiteren über Heimat, die Flucht nach Deutschland, das Leben vor, im und nach dem Krieg und über Pläne für die Zukunft.

Und eins wurde wieder sehr deutlich: Der Dialog der Kulturen und Religionen stellt in einer Welt, in der wir alle näher zusammenrücken eine Bereicherung für uns alle dar!

Wir bedanken uns bei all unseren Gästen und ebenso an die syrischen Musiker Yoseph und Ammer! Ihr wart klasse!