PROSIT NEUJAHR BULGARIEN

Wir begrüßen als 21. Mitglied der Eurozone Bulgarien, das am 01.01. 2026 den Euro als Staatswährung eingeführt hat. Wie bekannt, sind damit währungspolitisch für Europa wie auch innerstaatlich zusätzliche Problem- und Fragestellungen für die Regierung verbunden.

Die einen erwarten trotz eines positiven Wirtschaftswachstums (wenn auch auf niedrigem Niveau) eine Teuerung im Lande und weisen auf die evidente Korruptionsneigung hin. Andere stellen die erfolgreichen Sparbemühungen und eine restriktive Geldpolitik in den Vordergrund, die im EZB-Rat bei Entscheidungen eher auch die deutsche Haltung stützen könnte. Wie so häufig bei derart weitreichenden Veränderungen  liegen, sind Risiken und Chancen die Pole der Gestaltung! Hoffen wir zu Beginn des Neuer Jahres für Bulgarien (und uns), dass die Chancen in der Realität die Risiken überlagern!

Deodat von Eickstedt (EUD RV Hannover)