„Für uns als Europäische Föderalisten ist das soziale Europa als Teil eines europäischen Bundesstaates, den wir als Verband fordern, keine Banalität“, sagte Birgit Kößling, Bundesgeschäftsführerin der Europa-Union Deutschland, in ihrer Begrüßung. „Das Soziale ist ein ganz wichtiges Element, um Europa künftig zusammenzuhalten“, so Kößling. Mit Blick auf das aktuelle Weißbuch der Europäischen Kommission, kündigte sie an, dass sich die Europa-Union intensiv in die Zukunftsdebatte einbringen werde.
Am Vortag hatte die EU-Kommission umfassende Vorschläge für ein sozialeres Europa präsentiert. In der Europäischen Säule sozialer Rechte fasst sie 20 Grundsätze zusammen, die für faire Arbeitsmärkte und gut funktionierende Wohlfahrtssysteme sorgen sollen. Zudem stößt die Kommission mit einem Reflexionspapier eine Debatte über die soziale Dimension Europas bis 2025 an und geht mit einer Initiative zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie voran. Marianne Thyssen stellte die Vorschläge der Kommission im Anschluss an den Bürgerdialog im Europa-Ausschuss des Bundestages vor.
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Text: Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland und Europa-Union Deutschland