In seiner Begrüßungsrede erinnerte Rainer B. Giesel, Ehrenvorsitzender der EUB, an die in den 80er Jahren im Kreis der EUB entstandene Idee zur Schaffung eines bilingualen Schultyps in Berlin. Heute unterscheidet sich dieser von allen anderen „Europaschulmodellen“: Durch die umfassende Vermittlung von Kenntnissen und Fertigkeiten in der jeweiligen Partnersprache werden Schülerinnen und Schüler in der Zweisprachigkeit, interkulturellen Erziehung und in ihrem europäischen und internationalen Bewusstsein gefördert.
In der Diskussions- und Fragerunde, moderiert von Constantin Saß, Mitglied der EUB sowie der dort organisierten AG-SESB, fasste Özcan Mutlu, bildungspolitischer Sprecher von Bündnis90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus, den Beitrag, den die SESB seit 20 Jahren leistet, zusammen: „Die Staatliche Europa-Schule Berlin ist ein Programm gegen Rechtsextremismus.“ Er erntete damit den Beifall der Eltern, Erzieher, Lehrer, Schulleiter, der Vertreter der Botschaften, der Senatsschulverwaltung, des Landesschulbeirates und des Landesschülerausschusses. Der Kultusministerkonferenz empfahl Mutlu, Sorge dafür zu tragen, dass dieses Modell bundesweite Nachahmung findet.
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