Wirtschafts- und Finanzpolitik

Die europäische Wirtschafts- und Finanzpolitik steht im Zuge der Wirtschaftskrise vor gewaltigen Herausforderungen. Die nationalen Regierungen sind angesichts der hohen Vernetzung des internationalen Wirtschafts- und Finanzsystems alleine nicht in der Lage, die Probleme zu lösen. Deshalb kommt der Europäischen Union eine zentrale Rolle bei der Überwindung der Krise zu.

Die EUD fordert vor diesem Hintergrund eine massive Verstärkung der europäischen Integration bei der Wirtschafts- und Finanzpolitik.

Ziel einer solchen Europäisierung muss eine schärfere und umfassendere europäische Regulierung und Aufsicht der Banken eine wirksame Kontrolle der nationalen Haushaltsdefizite und ein effizenter Schutz der Verbraucher sein.

Ein weiterer Fokus der EUD ist die Strategie „Europa 2020“, die Entwicklungslinien für das Wirtschafts- und Sozialmodell der EU in den nächsten zehn Jahren setzen will. Die EUD wird diese Strategie mit ihrer Arbeitsgruppe Europa 2020 kritisch und konstruktiv begleiten. >>weiterlesen

Aktuelle Meldungen

EuGH-Schlussanträge: Argumente für die Maßnahmen der EZB

Das Jahr 2015 beginnt mit einem wichtigen europarechtlichen Fingerzeig. Am 14. Januar veröffentlichte der Europäische Gerichtshof (EuGH) die mit Spannung erwarteten Schlussanträge des Generalanwalts Pedro Cruz Villalón in einem Vorabentscheidungsersuchen des Bundesverfassungsgerichts. In der Rechtssache C-62/14* geht es um die Frage, ob eine konkrete Maßnahme der Europäischen Zentralbank (EZB) zur Stabilisierung der Eurozone, die Ankündigung des Aufkaufs von Staatsanleihen in unbegrenzter Höhe, durch das Recht der europäischen… » weiterlesen

Jetzt anmelden zum TTIP Bürgerdialog in Leverkusen am 20.01.2015!

Der nächste Bürgerdialog „TTIP – Wir müssen reden!“ zum transatlantischen Freihandelsabkommen findet am 20. Januar 2015 um 18.00 Uhr im BayKomm – Das Bayer-Kommunikationszentrum in Leverkusen statt. Eine Podiumsdiskussion zwischen den Abgeordneten Stefan Engstfeld MdL, Dr. Matthias Heider MdB und Bernd Lange MdEP, Berichterstatter des Europäischen Parlaments zu TTIP, eröffnet die Veranstaltung. Auch wird Lutz Güllner von der Generaldirektion Handel der Europäischen Kommission zum aktuellen Stand der Verhandlungen informieren. » weiterlesen

Rainer Wieland: Griechenland eine Perspektive geben

Europapolitisch könnte das Jahr 2015 mit einem Paukenschlag beginnen. Die im Dezember gescheiterte griechische Präsidentenwahl zieht am 25. Januar eine Neuwahl des Parlaments nach sich. In den Umfragen liegt die linkspopulistische Syriza-Partei knapp vor den regierenden Konservativen. Syriza will die Sparpolitik beenden, den Austritt aus der Eurozone in Kauf nehmen. Europa-Union Präsident Rainer Wieland zeigt sich überzeugt, dass Griechenland Mitglied der Eurozone bleiben muss. » weiterlesen

Europa-Union fordert solidarischere Instrumente zur Krisenbewältigung

Beschluss des Bundesausschusses am 15.11.2014 – Beim Thema Krisenbewältigung fordert die Europa-Union, den Stabilitätskurs beizubehalten, dabei aber zugleich den sozialen Zusammenhalt der Europäischen Union zu stärken. Um dies zu erreichen, schlägt der Beschluss konkrete Maßnahmen vor. So sollten mit Blick auf die Schaffung und den Erhalt von Arbeitsplätzen Mittel bestehender EU-Fonds verstärkt zur Förderung von Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung sowie allgemein zur Krisenbewältigung eingesetzt werden. » weiterlesen

Bürgerdialog "TTIP - Wir müssen reden!" am 7. Oktober in Kiel

Am 7. Oktober startet in Kiel die neue Veranstaltungsreihe der Europa-Union zum transatlantischen Freihandelsabkommen (TTIP). Das erste von insgesamt sechs Bürgerforen in Deutschland findet in der IHK in Kiel statt. Die Europa-Union und ihr Landesverband Schleswig-Holstein laden alle Interessierten aus Kiel und Umgebung ein, über Vor- und Nachteile, Chancen und Risiken von TTIP zu diskutieren. Impulsgeber aus den Reihen der Befürworter und Gegner kommen ebenso zu Wort wie das Publikum, das seine Meinung und Fragen zu diesem… » weiterlesen

Argumente gegen Euroskepsis

Angst ist ein schlechter Ratgeber. Das gilt insbesondere auch an der Wahlurne. Am 25. Mai findet in Deutschland die Europawahl statt. Die Krise und die Euro-Rettung werden bestimmende Themen des Wahlgangs sein. Die europäische Einigung galt bisher in Deutschland als eine Grundfeste der bundesrepublikanischen Identität, auch des wiedervereinten Deutschlands. Im Folgenden werden euroskeptische Argumente, die in den kommenden Monaten immer wieder im öffentlichen Raum auftauchen dürften und dort auch bereits vorgetragen wurden, auf ihre… » weiterlesen

Der Euro macht Europa stark - Fakten, Informationen, Argumente

330 Millionen Menschen nutzen den Euro als Zahlungsmittel. Und es werden immer mehr. Zu den heute 17 Euro-Staaten gesellen sich 2014 Lettland und 2015 Litauen. Fakten, Informationen und Argumente zur Gemeinschaftswährung hat die Europa-Union Hamburg in einer informativen Broschüre zusammengestellt. Der Euro ist mitnichten ein Auslaufmodell, wie Kritiker der Gemeinschaftswährung immer wieder behaupten. EUD-Generalsekretär Christian Moos sieht im € eine stabile und starke Währung und zeigt sich überzeugt: "Der Euro wird bleiben." » weiterlesen

Mehr Kraft mit einem schlanken Haushalt? Diskussion zum EU-Finanzrahmen am 13. Juni in Berlin

Mit dem Finanzrahmen von 2014 bis 2020 haben sich die europäischen Staaten ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Sie wollen weniger Geld ausgeben und dazu effektiver arbeiten. "Better spending" heisst das Motto. Wie Europa dieses Ziel erreichen kann, diskutieren Experten mit interessierten Gästen am Donnerstag, 13. Juni 2013, ab 17:30 Uhr im Europasaal des Europäischen Informationszentrums Berlin. » weiterlesen

EUD-Generalsekretär Moos: Nein zur Enteignung von Kleinsparern!

„Die Umgehung des europäischen Einlagenschutzes ist ein Fehler“, sagt EUD-Generalsekretär Christian Moos angesichts der Entscheidung bezüglich Zyperns. „Die Europa-Union Deutschland setzt sich für ein Europa der Bürgerinnen und Bürger ein. Wenn das mehr sein soll als eine hohle Phrase, kann das nur bedeuten, dass Europa das Vertrauen der Menschen genießen muss. Wenn nun zypriotische Kleinanleger durch eine fiskalpolitische Nacht-und-Nebelaktion teilenteignet werden, zerstört das dieses Vertrauen“, erklärt Moos. » weiterlesen

Für eine zukunftsgerechte Mittelausstattung der EU

Die Ergebnisse des Europäischen Rats vom 7. und 8. Februar enttäuschen auf ganzer Linie. Sie führen nicht zu mehr sondern zu weniger Europa. Zum ersten Mal in der Geschichte der europäischen Integration werden die Mittel für die Europäische Union zurückgefahren. Dabei sind die Aufgaben der Gemeinschaft stetig gestiegen. EUD-Generalsekretär Christian Moos kritisiert die Entscheidung des Rates. » weiterlesen