Im Mittelpunkt des zweitägigen Treffens standen Panels und Workshops zu zentralen Themen der europäischen Kommunikationsarbeit. Diskutiert wurde unter anderem, wie Bürgerdialoge über europäische Politik gestärkt werden können, welche Strategien gegen Desinformation helfen und wie sich europäische Themen noch verständlicher in den regionalen Kontext übersetzen lassen. Dabei wurde deutlich: Die Europe-Direct-Zentren spielen eine wichtige Rolle als Schnittstelle zwischen den europäischen Institutionen und den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort. Gerade in Zeiten politischer Herausforderungen und gesellschaftlicher Veränderungen ist es entscheidend, Räume für Austausch, Information und Diskussion über Europa zu schaffen – so auch das Motto des General Meetings: Raum für Europa.
Neben den inhaltlichen Programmpunkten bot das General Meeting zahlreiche Möglichkeiten zur Vernetzung. In Gesprächen mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Regionen Europas konnten Erfahrungen ausgetauscht, erfolgreiche Veranstaltungsformate vorgestellt und neue Ideen für zukünftige Projekte entwickelt werden. Für Europe Direct Kiel und Europe Direct Südschleswig war insbesondere der Blick über die eigene Region hinaus bereichernd: Viele Zentren stehen vor ähnlichen Herausforderungen – etwa der Frage, wie junge Menschen stärker für europäische Themen begeistert werden können oder wie Veranstaltungen vor Ort möglichst viele Bürgerinnen und Bürger erreichen. Die Erkenntnisse aus Workshops und Gesprächen werden nun in die zukünftige Arbeit der beiden schleswig-holsteinischen Europe-Direct-Zentren einfließen.