„Mit der Nabelschau muss jetzt Schluss sein“, sagte EUD-Präsident Rainer Wieland am Morgen nach dem britischen Referendum über den Austritt des Landes aus der Europäischen Union. „Europa hat über viele Monate wie das Kaninchen auf die Schlange gestarrt, Stillstand war die Folge. Jetzt muss wieder an europäischen Lösungen gearbeitet werden, aber nicht im Kleinklein irgendwelcher Detailregelungen.“
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„Eine EU ohne Großbritannien wäre nicht dasselbe wie die EWG vor dem britischen Beitritt. Es wäre ein neuer Zustand, eine neue europäische Ordnung mit schwer kalkulierbaren Folgen und Wirkungen“, sagt Christian Moos als Vorstandsmitglied der Europäischen Bewegung Deutschland.
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Am 16. und 17. Juli ist es wieder soweit: Aktive von Europa-Union und JEF treffen sich in Duisburg zur gemeinsamen Verbandsakademie. Ziel ist es, den „Spirit“ der Akademie in Jena aus dem vergangenen Jahr weiterzutragen und die Beteiligten mit viel neuer Motivation, guten Konzepten und frischen Ideen auszustatten. Im Vordergrund stehen die Themen Mitgliedergewinnung und Engagementförderung. Um hier voranzukommen, gilt es neben dem Best Practise Austausch innerhalb beider Vereine auch über den Tellerrand hinaus zu schauen. Deshalb sind…
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Neues Mitglied im ZDF-Fernsehrat für die Europa-Union Deutschland ist EUD-Präsidiumsmitglied Claudia Conen. Die promovierte Wirtschaftsjuristin folgt auf EUD-Präsident Rainer Wieland, der den Sitz der Europa-Union bislang bekleidete. Claudia Conen ist stellvertretende Vorsitzende des Landesverbandes Thüringen und Sprecherin der AG Europäische Wirtschaftspolitik. Der Fernsehrat setzt sich künftig aus 60 Mitgliedern verschiedener gesellschaftlicher Gruppen zusammen. Er berät und kontrolliert das ZDF und beaufsichtigt dessen Programme.…
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Der Europaabgeordnete und EUD-Ehrenpräsident Elmar Brok steht weiter an der Spitze der Union Europäischer Föderalisten. Beim UEF-Kongress vom 10. bis 12. Juni in Straßburg wurden Präsident Elmar Brok und Generalsekretär Paolo Vacca im Amt bestätigt. Neuer UEF-Vizepräsident ist EUD-Präsidiumsmitglied Otto Schmuck. Sein Vorgänger Heinz-Wilhelm Schaumann gab das Amt nach zehn Jahren ab. Dem Vorstand gehören künftig auch die Europaparlamentarierin und Landesvorsitzende der Berliner Europa-Union Sylvia-Yvonne Kaufmann sowie der…
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„Viele denken, dass eine gemeinsame EU-Sozialpolitik zu mehr Armutseinwanderung führt. Das Gegenteil ist der Fall“, sagt EUD-Präsidiumsmitglied Heinz-Wilhelm Schaumann im Interview mit dem Sozialverband VDK. Der EU-Binnenmarkt habe sich als wirtschaftlicher Segen erwiesen und die Arbeitnehmerfreizügigkeit gehöre zum Binnenmarkt. „Deswegen brauchen wir eine stärkere soziale Komponente in Europa“, ist Schaumann überzeugt.
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Ambitioniert, kritisch und klar pro-europäisch – so positioniert sich die Europäische Bewegung Deutschland in ihrem politischen Leitantrag für die Mitgliederversammlung am 27. Juni. Die neu justierten politischen Forderungen mit dem Titel „Europäisch denken, handeln und regieren" spiegeln den europapolitischen Grundkonsens der 249 Mitgliedsorganisationen und bilden die Agenda für die Aktivitäten und Projekte von Deutschlands größtem Netzwerk für Europapolitik im kommenden Jahr. Auch viele Positionen der Europa-Union und der JEF finden…
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„Sichtbare Minderheiten“ heißt es im Englischen für Menschen, die sich beispielsweise durch ihre Hautfarbe erkennbar von der Mehrheitsgesellschaft unterscheiden. Menschen schwarzafrikanischer Herkunft oder Kinder und Kindeskinder von Einwanderern aus Afrika begegnen auch heute Anfeindungen und Vorurteilen, wie jüngst ein rassistischer Ausspruch des rechtsextremen Populisten Alexander Gauland über den deutschen Nationalelfspieler Jérôme Boateng gezeigt hat. Vom 3. bis 5. Juni kamen 30 Teilnehmer afrikanischer Abstammung im Alter von 18…
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Ein Hintergrundgespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Heribert Hirte über das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP und die internationale Schiedsgerichtsbarkeit eröffnete die neue exklusive Reihe, die die Europa-Union gemeinsam mit ihrer Parlamentariergruppe und der Hauptstadtgruppe Europa-Professionell veranstaltet.
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Ein buntes Publikum, viele Fragen und hochkarätige Referenten: Weit über hundert Hamburgerinnen und Hamburger kamen am Donnertagabend zum Bürgerdialog „Europas Grenzen“ ins Rathaus der Hansestadt. Wird Europa zur Festung? Wo bleibt die europäische Solidarität in der Flüchtlingspolitik? Wie gelingt Integration? Und was sind uns die Reisefreiheit und offene Grenzen in Europa wert? Diese Fragen diskutierte das Publikum mit Experten aus Politik und Verbänden.
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